Da war er: der Rückfall. Zurück in die schlechten Gewohnheiten der Sucht. Der Sucht nach Nikotin. Nicht meiner, der meines Mannes.
Und mit dem Rückfall kamen alle schlechten Erinnerungen an die vergangenen Rauchzeiten (und Rauchzeichen) mit einem Schlag zurück: der Geruch (Gestank), das Gefühl des Versagens und die Kopfschmerzen. Und die kamen mächtig, ist doch der Geruch kalten Rauches bei mir einer der Hauptauslöser der Migräne.
Jeder Abend in einer Kneipe endet für mich mit dem wohlbekannten Hämmern in der rechten Kopfhälfte. Der Stich, der bis hinter den Augapfel zu fühlen ist, wenn der Gestank in meine Nase steigt, lässt spätestens nach einer Stunde eine 1a-Migräne entstehen.
Heute habe ich acht (8!!!) Paracetamol geschluckt, um den Rückfallkopfschmerz einigermaßen zu unterdrücken, zu dämpfen.
Und im Hinterkopf bleibt die Angst vor den nächsten Tagen, ob aus dem Rückfall ein längeres Intermezzo wird. Aber vielleicht siegen der Stolz, der Wunsch nach Rauchfreiheit und der Wille über die Sucht.
Es ist zum Erbrechen: seit fast drei Jahren bin ich weg vom Stummel und genieße jeden Kuss meines Mannes, seit er nicht mehr raucht. Das soll jetzt ein Ende haben? Das will ich nicht akzeptieren.
Wie es weitergeht, ist aber ein neues Thema. Ich bleib dran.




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