Blau, stürmisch, kalt.
Das sind wohl die Wörter, die für dieses atemberaubende Land passend sind.
Und natürlich: teuer.

Für zwei Wochen Rundfahrt in Island könnte eine normale deutsche Familie wohl ein halbes Jahr leben. Oder ein Alkoholiker seine Sucht drei Tage finanzieren. War das jetzt gemein? Na, sicher. Aber es ist kaum vorstellbar, wie die Isländer es schaffen, dort überhaupt jeden Tag genug Essen auf den Tisch zu bekommen. Ein normaler Kaffee kostet durchaus mal acht Euro, ein Abendessen im Durchschnittsrestaurant (nur ein Salatteller, kein Filet oder ähnliches) 20 Euro.

Zum Glück haben die Isländer keinen Euro und so fallen die Nebenkosten eines Urlaubs dort durchaus erst nach der Rückkehr beim Blick auf das Konto auf. Denn wer möchte schon ständig von Kronen umrechnen, wenn er weiß, dass dadurch jede Urlaubsstimmung vermasselt wird?

Oder der Tagesausflug womöglich abgesagt werden muss, weil einem die 200 Euro danach fürs Essen fehlen…