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Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn Gewerbetreibende lauthals über die Abwanderung der Kaufkraft in die benachbarte Großstadt klagen und die Einwohner bitten, doch die heimische Wirtschaft zu stärken, in dem man zuhause einkaufen geht – und dann die Werbung für Veranstaltungen des Gewerberings von Anbietern aus der benachbarten Großstadt machen lässt, statt einen von den zahlreichen ortsansässigen Fachleuten zu beauftragen.

Hoch lebe die Doppelzüngigkeit. Ich geh jetzt in die Großstadt, shoppen.

geht der Tag beschissen weiter, wenn keine Milch für den Kaffee da ist und die Jalousie kaputt geht. Das alles bei schönstem Regenwetter.

Mal schauen, was Pfingstmontag noch zu bieten hat.

Eine Freundin meiner Mutter hat vermutet, dass die Ohrenkrebsrhythmen (Schlager), die mit standardisierten Bewegungsabläufen einher gehen (z.B. dieses “Cowboy und Indianer”) eine ergotherapeutische Maßnahme sind.

Wie durch den Ententanz bei kleinen Kindern würde hierdurch das Zusammenspiel der rechten und linken Hirnhälfte trainiert.

Sicher waren wir uns jedoch nicht, ob diese in allen Fällen überhaupt in ausreichender Form vorhanden sind.

… ist der Puls schon oben, wenn man durch das Geräusch eines Autos aufgeweckt wird, das den Berg runter heizt und gegen einen kleinen Baum knallt. Da hilft auch kein Kaffee zum Beruhigen.

Der Fahrer? Guckt sich den Schaden an und macht die Biege.

Ach, bevor ich es vergesse, die Weine, die wir bei meiner Mutter tranken, holte sie von hier.

Inklusive toller Beratung von der Fachfrau dort! Danke, Britta, für diese wunderbaren, leckeren Tipps! Die Weine waren wirklich grandios!

“das mysteriöse Bienensterben”
Ja, das ist wirklich was mysteriöses. Hierzu empfehle ich die Lektüre dieses Eintrages und noch den hier. Echt unglaublich… Don’t panic.

“fast food design seminararbeit experiment”
Häh? Was studierst Du?

“massage münster hiltrup traumhaft”
Genau! Das hast Du es schon: Traumhaft in Münster-Hiltrup. Unglaublich empfehlenswertes Wellness-Studio.

“Tagestipp alltag”
Nimm Urlaub.

“Pärchentausch”
Ich kenn nur Bärchentausch. Du bekommst meine gelben, wenn Du mir deine roten gibst.

“Männer mit zu kleinen Pimmeln”
Gibt es hier auch nicht. Willst Du etwa einen? Verdammt, warum?

“frau geht fremd”
Na, sei froh. Besser, als wenn sie komisch gehen würde. Oder schief. Ne, nun mal im Ernst: geht gar nicht! Es sei denn, ihr habt eine offene Partnerschaft. Sag mal: warst Du das oben mit dem zu kleinen Pimmel?

“topfmodel”
Ich gebe ja zu, dass ich ein großer Fan bin. Und eigentlich hätte Bruce die Sache gewinnen müssen… Nun gut.

“Zimmerdecke vom baumarkt”
Gibt es sicher als Meterware…

“poltergeist fotos”
Wenn Du echte findest, verkauf Sie Gewinn bringend!

“Laserdrucker Strahlung Fernseh 2007″
Meiner druckt nur. Was hast Du denn für einen?

“songtext porsche steht quer wünsch mir”
Verstehe Ich Wort kein, Porsche mir wünsche auch. Hat wer, bitte schenken mir.

“kackende Frau”
Mensch, Kinners, was ist denn bitte mit Euch los? Habt ihr alle ein tiefergehendes Problem? Dies ist ein Satire-Blog. Hier schreibe ich einfach nur fiktive Begebenheiten auf. Hier gibt es keinen Schweinkram.

“elefanten.sex”
Gewaltige Sache.

“Susianna Kentikian mai 2007″
Ich find die Frau ja sensationell!

“lotto gewinnen mit hirn”
Probier es mal mit einem Lottoschein ;-) Und wenn es klappt, gib mir mal was ab. So für den Tipp…

“Anzeige erstatten bei Lästereien”
Einfach mal die Person ansprechen. Einfach mal mit den Leuten reden und dann einfach mal ganz zwischenmenschlich die Sache klären. Diese dauernde Anzeigerei und Prozessiererei ist doch kein Weg. Redet miteinander, klärt die Probleme im Gespräch. Wenn dann jemand weitermacht, einfach mal tief durchatmen und über den Dingen stehen. Vielleicht ist man ja gar nicht gemeint. Oder es ist ein Blog, in dem der Alltag überspitzt aufs Korn genommen wird, ohne dass echte Menschen gemeint sind…

Noch Fragen?

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Die neue Folge.

Haben den Besuchsmarathon beendet: Wein trinken mit Mama, Frühstücken mit Bruderherz, Kurztreff mit (baldiger?) Schwägerin (jedoch ganz beruflich), Kugelbauch-Gucken bei der Ex-Kollegin (Termin in drei Wochen) und wieder Wein trinken mit Mama. Nebenbei Hochzeit feiern und über die Neuigkeiten aus der alten Heimat wundern.

Besuch zuhause eben.

Auf der Hochzeit in einer der zahlreichen Bauernschaften nahe Münster gewesen. Gleich zwei Schwestern, die in weiß unter die Haube geraten. Nicht vom Traktor (was aber auch nichts zu feiern gewesen wäre).

Lustige Menschen wiedergetroffen. Gut gegessen. In Abgründe geschaut. Erneut festgestellt, dass “Viva Colonia” und “Superjeile Zick” nicht meine Lieder sind (siehe hier, warum) und ich unter Umständen doch mal über einen Tanzkurs nachdenken sollte. Standard eben.

War froh, ein Abendkleid angehabt zu haben. Nicht so froh war ich über die offenen Schuhe – besonders, als es draußen gegen Mitternacht anfing zu gewittern und jeder Gang zum Toilettenwagen quer über den Hof durch den Landwirtschaftsdreck führte. Erwähnte ich, dass mein Kleid bodenlang ist?

Die Tischdeko war ein Traum: Rosen und Kerzenleuchter. Und um Schlangen am Büffet zu verhindern, hatte dann auch jeder Tisch ein Motto. Wir waren “Hafen” mit dem Zusatz “ein Freund, ein guter Freund”. So als lang-, lang-, langjährige Wegbegleiter. Und wenn der DJ unser Lied spielte, durften wir los und Essen fassen.

Polonaise haben wir ausgelassen. Nicht jedoch den Hausmacher Schinken und die diversen Desserts. Hat sich auch auf der Waage heute gezeigt.

Die Kanonenschläge zur Begrüßung (die wohl auch den ganzen Tag schon losgelassen wurden) haben keine Opfer gefordert. Außer die Frau des Trauzeugen, die nach dem Kanonenschlag-Wecken so gegen 6 Uhr morgens dann abends wegen akuter Übermüdung das Feld räumen musste und ins Lummerland verschwand.

Ja, schön wars. Landhochzeit eben…

Die hab ich ja lieb. Und nachdem hier mal wieder darüber geschrieben wurde, habe ich den angegebenen Link verfolgt, gelesen und möchte ihn nun meinen Bloglesern auch zur Verfügung stellen, um auch ein bisschen zur GEZ-Aufklärung beizutragen.

Hier und hier.

Meine Einstellung zur GEZ ist folgende: der latent drohende Unterton der überflüssigen Schreiben der GEZ, über deren Beantwortungspflicht die GEZ durchaus im Unklaren lässt, geht mir dermaßen auf den Senkel, dass ich kaum noch Worte dafür finde. Die Art und Weise, wie hier mit den Gebührenzahlern umgegangen wird, entbehrt jedem Respekt und Niveau.

Danke, für die Aufmerksamkeit. Ach, liebe GEZ: wir zahlen Gebühren. Wenn Ihr eure Sche****-Anschreiben abschaffen würdet und das Porto sowie die entsprechenden Mitarbeitergehälter lieber in die Gebührenkasse zahlen würdet, müsste wahrscheinlich niemand mehr Gebühren zahlen…

Aus aktuellem Anlass ersatzlos gestrichen.

Danke, mein lieber Mann, für den heutigen Muskelkater in den Beinen.
Joggen ist irgendwie anstrengend.

Danke, lieber Trainer, für den heutigen Muskelkater im Bauch…

Unser Nachbar hat ein neues Hobby: er schraubt das Gitter vom Kellerfenster fest. Mit einer kleinen Schraube. Warum hat er noch nicht verraten. Aber wir werden es herausfinden. Versprochen.

Bis dahin schrauben wir es wieder auf. Schließlich möchten wir da tagsüber durchaus mal was aus dem Fenster heben. Und die Nachbarn auch.

Weil es so schön ist – sorry, heute etwas ordinärer.

“er spielte an seinem kleinem pimmel rum”
… und verschluckte dabei den Dativ. Macht nichts. Er hatte ja noch den Pimmel in der Hand. Unglaublich. Wie kommst Du bloß auf meine Seite mit so einem Dünnschiss?

“Partnerschaften ohne Verliebtes Kribbeln”
Ich erzähl Dir jetzt mal ein Geheimnis: das Kribbeln lässt immer nach. Dafür kommt aber was viel schöneres, was man Liebe nennt. Fühlt sich auf Dauer echt gut an. Wenn es dann nochmal kribbelt, ist wahrscheinlich ein Nerv eingeklemmt. Passiert im Alter auch häufiger. Glaub mir.

“Prospektständer für draussen”
Frag mal den Typen mit dem Pimmel.

“kackende Weiber”
? Hallo? Wer will bitte sowas sehen?

“hat susianna kentikian ein freund”
He, willst Du einen auf die Fresse oder warum fragst Du?

“gruseligsten Kinder Krimis der ganzen g”
Eltern. Wenn Kinder in der Pubertät sind. Meine waren jedenfalls gruseliger, als alles andere.

“hösschen nass gemacht”
Ich empfehle Tena Lady Mini. Oder ein ähnliches Produkt.

Oh je, ich entwickele mich hier zur Lebenssituationsberatung. Vielleicht sollte ich Geld nehmen für jeden guten Tipp?

“wie vernasche ich meinen mann”
Ich nehm dazu immer gern eine Portion Ketchup und ein Stück Brot.

“das haus von robbie williams in hollywood”
Wenn ich das doch wissen würde *seufz* Ne, jetzt mal im Ernst: Betty Ford? Ach, war ein Witz. Ich weiß es nicht. Ehrlich.

“playlist peter gabriel 2007″
Ich weiß es noch nicht. Aber nach dem Konzert in Mainz sag ich Bescheid!

“was muss der Ritter im Alltag machen”
Sport?

“Dekomäuse”
Kommen bei mir direkt nach den Malerratten und Tapezierhamstern. Dicht gefolgt von den Putzbibern und den Kochkarnickeln.

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… Werbung auch.

Ich biete Werbung gegen Geld. Mail mir. Nur ernstgemeinte Zuschriften 8)

Das wars. Mal wieder. Wenn sie schon die Chance haben, Meister zu werden, dann tun sie es ganz bestimmt nicht. Ich möchte mich jetzt ins Bett legen, die Tür zusperren und im Dunkeln einsam leiden. Mein Herz blutet. Königsblau.

Ok, meine Hoffnungen schwinden. Mit jeder Minute. Noch 15 bis zum Saufen gegen den Schmerz.

50. Minute, 2. Halbzeit. Nach einem wirklich guten Start (Stuttgart lag 0:1 zurück und Schalke führte 2:0) ist nun der Nervenkrieg in vollem Gange. Meine Nerven liegen so blank, wie letzte Woche die der Eintracht-Fans…

Wenn das so weitergeht, brauch in ne Baldrian.

Ich find es einfach nur schön, was die Menschen alles suchen. Und noch schöner, wenn sie dann auf meinem Blog landen. Ich hoffe, sie bleiben dann auch zum Lesen.

“könig der löwen kostüme nähen bilder”
Ehrlich! Näh mir auch eins. Für umsonst natürlich. Ich hätt gern so ein Löwinnen-Kostüm. Oder so eine Giraffe. Oder diese Raubkatze, die ab und zu über die Bühne läuft. Ach, König der Löwen. Sofort würde ich mich wieder nach Hamburg begeben, wenn sich uns die Gelegenheit bieten würde. Falls einer uns Karten schenken möchte…

“Susianna Kentikian privat”
Sorry, hier nicht. Guck mal unter “Box(en)-Luder” ;-) *haha*

“was sagt man wenn man einen kurzhaarschnitt will”
Probiers mal hiermit: “Ich möchte einen Kurzhaarschnitt.” Bei mir hats geholfen. Und innerhalb von ein paar Minuten waren 40 Zentimeter Haare ab!

“Becker Brown & Hardy”
Ja, sehr geil! Die neue Folge ist da und wie immer sehenswert. Alle weiteren Folgen hier und hier.

“muskelbeanspruchung ernster gesichtsausdruck”
I tell you a story! So ernst, wie mein Gesichtsausdruck heute ist, müsste ich den Ironman Frankfurt mitgemacht haben… Dabei war ich gestern nur im Fitness-Studio und heute joggen. Die Folge? Mein Knie tut so dermaßen weh, dass ich den Rest des Tages auf der Couch liegen muss.

Dieses Jahr ganz bestimmt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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… manchmal wird der Tag schlagartig besser, wenn man einen neuen, heißen Kaffee bekommt!

ist ein Tag morgens schon daneben, wenn der erste Kaffee kalt ist.

Ich liebe Suchbegriffe. Und manchmal bringt mich der ein oder andere dazu, an der Menschheit zu zweifeln.

“Welche Kurzhaarschnitte sind in”
Meiner. Ehrlich.

“Elefanten Sex”
Find ich nicht fair. Das heißt “Kopulation übergewichtiger Rüsselträger”
Was mich daran auch interessieren würde: warum verdammt nochmal wird mein Blog da angezeigt? Ich bin nicht dick!

“Sensemann”
Na, das entwickelt sich zu einem Selbstläufer. Der beliebteste Suchbegriff der letzten Wochen, mit dem mein Blog gefunden wurde.

“Becker, Brown & Hardy”
Das wiederum kann ich gut verstehen. Hier nochmal der Link: werben & würgen

“geniales layout”
Kannst Du kriegen, ich mach Dir gern ein Angebot. Wird aber nicht billig.

“gut aussehen trotz fast food”
Viel spannender: gut aussehen wegen fast food. Das Schnellrestaurant möcht ich kennenlernen.

“film chocolat ehepaar chili schokolade”
Fondue?

… bin ich so müde, dass ich verpasse einzuschlafen.

Ich finds gut:

Ich fahre mit einem Bus nach Hause. Der Bus ist etwas voll, also erspare ich mir das Durchdrängeln zum Stempelautomaten und möchte eine Frau vor mir bitten, meine Karte für mich abzustempeln. Aber wie spreche ich sie am besten an, mit du oder Sie?

An der vorletzten Haltestelle ist sie nicht ausgestiegen, also fährt sie mit bis zur letzten Haltestelle. Ich schaue sie mir genauer an. Sie hat eine Flasche Wein dabei, also fährt sie sicher zu einem Mann. Die Weinflasche ist nicht gerade die billigste, also muss es ein hübscher Mann sein.

Bei uns im Dorf gibt es nur zwei hübsche Männer – meinen Mann und meinen Liebhaber. Zu meinem Liebhaber kann sie nicht fahren, da ich selbst dorthin unterwegs bin. Also fährt sie zu meinem Mann. Mein Mann hat zwei Geliebte – Katrin und Andrea.

Katrin hat doch gerade Urlaub…

Ich: “Andrea, kannst du bitte die Karte für mich stempeln?”

Andrea: “Kennen wir uns?”

… trink ich so viel Kaffee, dass ich dringend Schokolade zum Runterspülen brauch.

Hula Hoop dürfte vielen von uns bekannt sein. Ob es als Varieté-Nummer taugt, mag dahin gestellt sein. Was aber notwendig hierfür ist, ist die Schnelligkeit, mit der man den Hula Hoop um die Hüften kreisen lassen muss, damit er nicht runterplumpst.

Wie mag es aber aussehen, wenn ein Eidgenosse, denen ja durchaus die langsame Lebensvariante angedichtet (?) wird, sich diesen Reifen umlegt und damit auf die Bühne geht? So, wie sich Schildkröten vermehren, wahrscheinlich: Laaangsam, gaaanz langsam.

Wenn nun im Anschluss noch ein Bauchredner aus Hawaii (?) auftritt, fange ich an zu überlegen, ob da nicht irgendwas völlig schief gelaufen ist mit den Engagements. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass der Bauchredner scheinbar gebürtig aus Nürnberg kommt. Das aber nur am Rande, da sonst der Witz kaputt geht.

Nun hat meine männliche Hälfte vorgeschlafen vorgeschlagen (sorry, schlechter Beamtenwitz), wir könnten uns diese Vorstellung doch mit seinen Eltern gemeinsam ansehen.

Nun steh ich vor der unliebsamen Aufgabe, ihm klar zu machen, dass ich den Sinn langsamer Hula Hoopies nicht verstehe, mir Gedanken über die Verständlichkeit des Bauchredners mache und darüber hinaus nicht sicher bin, ob ich wirklich, wirklich anschließend seine Mutter mit den Kommentaren im Sinne von “das letzte Mal, als wir hier waren, war das Essen das beste am Abend – heute gab es ja kein Essen” ertragen kann.

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… zu Euren Geburtstagen – nachträglich. *schäm*

Ich wünsche Euch alles, alles Liebe und Gute, viele Geschenke und eine riesige Portion Sonne!
Hoffe, wir sehen uns bald wieder, um auf euch anzustoßen!

Bild: photocase

bis zur Hochzeit. Nein, nicht meiner. Aber ich habe nur noch 12 Tage, um die passenden Schuhe zu meinem Kleid zu finden. Bin für Tipps echt dankbar. Blau müssten sie sein. Und hierzu passen:

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Eine Flasche Rotwein (X) und einen Fußballsamstag (Y) später, kam das beim Stöckchenspiel Teil II heraus:

Ich und X:
+ Röcke trage ich häufiger, als mein Mann
+ Einmal im Monat muss ich rumzicken
+ Einmal im Monat genieße ich eine Fressattacke
+ Das Schlafzimmer wurde Rot und beige tapeziert
+ Kissen liegen bei mir aus Dekozwecken auf der Couch
+ Beim Blick in den Spiegel finde ich jedes Mal neue Dellen, wo keine hingehören
+ Beim Klamotten-Shoppen greife ich immer erst zur kleineren Größe ;-)
+ Am Schuhladen komme ich nicht ohne zwei Paar mitzunehmen vorbei
+ Keine Schnulze ohne Taschentücher
+ Ich lese, ausgiebig
+ Wenn ich Migräne bekomme, bleiben Küche und Bett kalt
+ lieber Vogue, als Bild
+ einmal im Monat hört mein Hirn auf zu funktionieren und die Gefühle nehmen überhand
+ wenn Kinder in der Nähe sind, hab ich die instinktiv immer im Blick
+ ich träume vom Ritter auf dem weißen Pferd
+ Kaffee immer mit Milch und Zucker und am liebsten noch mit einem Sirup als Geschmacksverstärker (Nuss oder Vanille)
+ für eine Sahnetorte lass ich fast alles stehen
+ wenn eine Freundin anruft, ist die Priorität klar – und alles andere wird stehen gelassen
+ bei Dinnerbesuch organisier ich die Sitzordnung, die Tischdeko und die Menükarten…
+ im Bett hab ich kalte Füße
+ ich kann einfach keine Karten lesen und verlauf mich sogar im kleinsten Dörfli
+ Lästern kann ich ganz gut
+ ein Opal oder Brilli lässt mich durchaus freundlicher werden
+ mit Blumen kann man mich kaufen
+ ich falle regelmäßig auf die Kosmetikwerbung rein
+ Das Augenrollen beherrsche ich aus dem Effeff
+ ich kann wunderbar mit den Wimpern klimpern
+ Wenn ich was von meinem Mann will, werde ich furchtbar süß und unwiederstehlich
+ mir stehen Dessous…
+ mein Portemonaie ist vollgestopft mit Andenken und Zettelchen
+ ich verliere ständig Dinge in meiner Handtasche – und muss kramen und suchen, bis ich es finde
+ ach, Handtaschen: hab ich mehr, als Socken
+ wenn meine Mutter zu Besuch kommt, hat mein Mann keine Ahnung, wovon wir sprechen
+ unter Aprikot und Pinie versteh ich Farben
+ ich weiß, welche davon mir besser stehen…

Ich und Y:
+ Den letzten Spieltag werde ich garantiert nicht verpassen
+ Wenn Schalke spielt, lass ich alles liegen
+ Handwerken mach ich mit links – und es geht garantiert daneben
+ ich hab den Bleifuß (und fahr wie Alonso)
+ wenn ich fluche, wird die Schwiegermutter rot
+ ich trink lieber Bier als Wein – und das aus der Flasche
+ ich steh lieber am Tresen in der Kneipe, als am Tisch zu sitzen
+ bei Gesprächen über Promi-Ehen schalte ich ab
+ ich lese nie Bedienungsanleitungen, weil ich es eh so kann…
+ breitbeinig sitzen finde ich gemütlicher, als dieses Überkreuzen der Haxen
+ Hausarbeit ist nicht meine Welt und den Müll vergess ich auch immer runterzutragen
+ bei uns kocht er
+ ich denke logisch (außer einmal im Monat… siehe oben)
+ bei Kleinkindern denke ich an Windeln, Durchfall und vollgekotzte Sabberlätzchen
+ statt Ritter auf dem weißen Pferd wäre mir auch ein Porsche ganz recht
+ wenn ich älter werde, kauf ich mir den auch
+ Jahrestage vergesse ich (jedes Mal), genau so wie Geburtstage
+ mit Computern kann ich besser, als mit Nähzeug
+ lieber ein blutiges Steak, als ein Salat
+ lieber blau, als rosa
+ ich rülps jeden Bauarbeiter unter den Tisch
+ Diplomatie gehört nicht zu meinen Stärken
+ ich sag, was ich meine
+ ich zähle keine Kalorien und mein Cholesterinspiegel interessiert mich nur am Rande
+ Unterhaltungen mit Männern sind für mich Unterhaltungen, kein Rumflirten
+ ich kann keine Hemden bügeln
+ Sturkopf ist mein zweiter Vorname
+ ich weiß mehr über Autos, als über Modedesigner
+ Actionfilme und Splattermovies sind mir lieber, als Komödien und Dramen
+ ich verstehe nicht, warum Schuhe mit roten Sohlen was tolles sind
+ Parken ist kein Problem für mich
+ mein Aufenthalt im Bad dauert (inklusive Duschen) nicht länger als 20 Minuten
+ Dauerwelle käme für mich nicht in Frage
+ beim Friseur zahl ich soviel, wie ein Mann

So, als kleine Rache für mein erstes Stöckchen, geht dieses nun an den Wolf, der mir mein erstes zugeschmissen hat (und ich hoffe, mit diesem tut er sich so schwer, wie ich mit dem ersten). Ich hoffe, er hatte es noch nicht…

Hach, was ist nur los mit dem Song Contest, der uns alle am Samstag erfreute? Früher, als die wirklichen Chansons (?) gesungen wurden, hat kaum eine Sau eingeschaltet – bis auf die, die auf Deubel komm raus ihre GEZ-Gebühren auskosten wollten.

Heute, wenn die Musik massentauglich wird und die Masse der Europäer sich dafür interessieren, diskutieren wir über den Austritt Deutschlands bei diesem Liederwettstreit. Und warum? Weil sich der “Ostblock” gegenseitig Punkte gibt.

Ja, früher war alles anders: da hassten wir die Ostblockländer und konnten sicher sein, dass die es untereinander auch taten und fleißig für uns stimmten. Allein schon, um ihre unendliche Dankbarkeit für die gestohlenen Autos aus unserem Land zu zeigen ;-)

Heute mögen die sich alle plötzlich und der Westblock ist mangels Interesse abgeschrieben. Bei uns sind halt andere Dinge wichtiger, als so ein Song-Contest. Das Gezänke der großen Koalition zum Beispiel.

Eigentlich zeigt sich nun beim Song-Contest nur das, was alle Urlauber in den letzten Jahren schon festgestellt haben: die Westler müssen zu Gunsten der Ostler das Feld räumen. Ob am Strand, an der Bar oder am Arbeitsmarkt. Normale Globalisierung eben.

Früher haben die Westler ihre Animositäten beim Grand Prix ausgelebt: die Engländer haben sich an den Deutschen für ihre Weltmeistertitel gerächt, die Deutschen an den Franzosen für ihre Autos und die Franzosen konnten eh niemanden leiden außer sich selbst. Heute überlegen sich die Westblockstaaten tatsächlich, ob sie wieder zusammen halten sollen, um nun gegen Bosnien, Russland und Serbien vorzugehen. Und sei es nun beim Voting. Ist doch irgendwie schön, diese neue Einigkeit mit den früheren Handtuchkriegern vom Ballermann…

Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Dieses Blog ist reine, pure Satire und dient nur und ausschließlich der Unterhaltung. Bitte lesen Sie hierzu DAS.

“Gesunde Fast Food Ketten Frankfurt am Main”
Ok, ich versuche es auf die direkte Art: Fast Food ist nicht gesund – bitte sehen Sie sich hierzu das an. Ob eine Fast Food Kette gesund ist, bleibt wohl nur den Bilanzbuchhaltern bekannt. Ich empfehle die Mitnahme eines frisch zubereiteten Salates mit Joghurtdressing. Dazu eine Scheibe gutes (!) Brot. Bekommt ihr hier. Eine Filiale gibt es z.B. in Frankfurt im Nordwestzentrum…

“blöder Nachbar hämmert vor unserer Tür”
Gut, das Problem kenn ich. Bei uns sind es die Türen, die zuknallen. Aber einen blöden Nachbarn gibt es wohl überall. Ob das auch auf meinen Blog zutrifft? Einfach oben rechts den Pfeil klicken und schauen, wer sich grade so neben mir rumtreibt.

“Kurzhaarschnitt”
Jaaa, endlich mal ein Suchbegriff, zu dem ich wirklich was zu sagen hatte/habe/haben werde. Feel free to read.

Mehr von Becker, Brown & Hardy gibt es im Blogroll.
Und, liebe Nicht-Agenturler, lasst Euch gesagt sein: es ist wirklich so.

Grade ist mir aufgefallen, dass meine heißgeliebte Elefanten-Lampe (so ein Plastikding zum selber zusammen basteln aus einem planen Bogen) ein anatomisches Wunder ist.

Die Fassung für die Birne steckt in seinem Hintern.

Die Worte “Die Sonne scheint mir aus dem Arsch” bekommen eine ganz andere Bedeutung.

Steht ein Mercedes vor der Parklücke auf dem Bürgersteig. Genau drauf. Ohne Platz links oder rechts zum Vorbeikommen.

Sitz ein Opa drin und wartet. Ich halte im Auto neben ihm und frage, ob er vielleicht ein Stück vor oder zurück fahren kann, damit ich in die Parklücke kann.

Nein, sagt Opa.
Warum, frage ich.
Weil ich hier stehe, sagt Opa.
Sie blockieren eine der wenigen Parklücken und darüber hinaus noch den Fußweg, sage ich.
Mir doch egal, sagt Opa.

Ich fahre weiter, parke in eine andere Lücke ein und muss an ihm vorbei, um nach Hause zu gehen.

Ob ich in der Parklücke bin oder davor ist ja wohl egal, sagt Opa.
Nein, weil sie den Schulweg behindern, der Bürgersteig kein Parksteig ist und dann noch eine Parklücke blockieren, sie aber nicht nutzen und sich weigern, andere diese Lücke nutzen zu lassen. Sage ich.
Ich warte auf meinen Enkel, sagt Opa.
Warten sie dort, wo sie warten dürfen und nicht da, wo sie im Weg stehen, sage ich.
Das geht Sie nichts an, sagt Opa.
Wenn Kinder um das Auto rumgehen müssen, hierbei über die Straße laufen sollen, die stark befahren wird, weil sie in ihrem Mercedes nicht vorbei kommen, geht mich das was an, und jeden anderen auch, sage ich.
Warum, sagt er.
Weil ich mir um das Wohl der Kinder Gedanken mache, sage ich.
Ich mir auch, ich hole meinen Enkel ab, sagt Opa.
Sie dürfen hier aber nicht parken, sage ich.
Das ist mir scheißegal, sagt Opa.
Wenn ein Kind überfahren wird, weil sie umbedingt den ganzen Bürgersteig blockieren müssen, ist Ihnen das auch scheißegal, frage ich.
Darum hol ich meinen Enkel ab, damit dem nichts passiert, sagt Opa.
Aber Leute wie sie gefährden die Sicherheit der Kinder doch erst, sage ich.
Ist mir doch scheißegal, Hauptsache mein Enkel kommt sicher nach Hause, sagt Opa.
Sollen wir beim Ordnungsamt nachfragen, ob denen das auch scheißegal ist, frage ich.
Ist mir doch egal, sagt Opa.

Ich überlege ernsthaft, Anzeige zu erstatten. Ich bin mir nur nicht sicher, ob es den Tatbestand der absoluten Verblödung im Verkehrsrecht gibt.

Sicher bin ich mir nicht, ob dieses Stöckchenspielen so ganz meins ist… Und dann auch noch eins, das thematisch an mir fast völlig vorbeischrammt. Ich werde mich dann auch sehr mainstreamig bewegen und in den aktuellen Personalien rumstöbern. Nun denn, sollen die Spiele beginnen:

Ein Film, den du schon mehr als zehnmal gesehen hast: Mehr als zehnmal? Eigentlich nur “Ritter der Kokosnuss”. Das bleibt in den vielen Jahren seit dem ersten Mal, nicht aus.

Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast: Mehrfach ins Kino wegen eines Films? Warum?

Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen: Viggo Mortensen (unglaublich männlich), Cate Blanchett (unglaublich interessant). Würde Kinski noch leben…

Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen: Brad Pitt (unglaublich langweilig), Renee Zellweger (unglaublich gekünstelt)

Filmmusical, dessen Songtexte du komplett auswendig kennst: Alle Songtexte? Nein. Annähernd? Vielleicht Mary Poppins?

Ein Film, bei dem du mitgesungen hast: Quadrophenia. Naja, eher mitgetanzt. Als The Who-Fan bleibt das wohl nicht aus.

Ein Film, den jeder gesehen haben sollte: “Das Leben ist schön” von Roberto Benigni.

Ein Film, den du besitzt: Herr der Ringe. Und 150 andere.

Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat: Campino von den Toten Hosen. Ok, auch kein Film. Eher Theater. Na, und ob er sich nun Schauspieler nennt?

Schon einmal einen Film in einem Drive-in gesehen? So mit ranfahren, Fenster runter und am ersten Schalter den Film bestellen? ;-) Nee, Autokinos sind wohl schon vor meiner Zeit aus der Mode gekommen.

Schon mal im Kino geknutscht? Ja, sicher. Mein erster Kuss war das. Ich könnte aber nicht sagen, welcher Film es war… Aber ich war 14.

Ein Film, den du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist? Eine wirklich, wirklich gute Literaturverfilmung, die nah am Buch ist.

Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war? Dafür gehe ich zu selten ins Kino.

Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat: Fast jeder, der kein Splatter-Movie ist und auch nur ein wenig auf die Tränendrüse drückt. Ich bin halt sehr nah am Wasser gebaut.

Popcorn? Nur, wenn ich den Typen neben mir nicht leiden kann oder auf Ärger aus bin.

Wie oft gehst du ins Kino? So circa einmal in zwei Jahren. Die Videothek sieht mich öfter.

Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen? Blade III

Dein Lieblingsgenre? Thriller

Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast? Dschungelbuch.

Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen? ES.

Der merkwürdigste Film, den du mochtest? Einer flog über das Kuckucksnest.

Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast? Lord of the Flies. Denn er macht deutlich, wie wenig notwendig ist, um aus uns brutale Mitläufer zu machen…

Was war der lustigste Film, denn du je gesehen hast? Jeder Animationsfilm (von Shrek bis Nemo, von Wallace & Gromit bis Garfield) und sämtliche Monty Python.

Was macht ein Bücherwurm und Serienfanatiker, wenn es um Filme geht? Nix. Deshalb habe ich mich wirklich schwer getan mit diesem Stöckchen und lasse es demotiviert hier liegen. Vielleicht hebt es ja jemand auf…

Habe heute das Nachfolgeprodukt eines meiner Werke, angefertigt von einem “Konkurrenten” in die Finger bekommen und freue mich, dass es so dermaßen beschissen aussieht. Ich hoffe, dem Kunden ist nun klar geworden, warum die Angebotssumme um 50% unter meiner lag. Falls es einen Engel gibt, der ihm die durchschnittlich zehn (!) satztechnischen Fehler pro Seite unter die Nase reibt. Von Rechtschreibung und Layout rede ich lieber erst gar nicht. Na, genau genommen müsste der “Künstler” (Eigenbeschreibung) für den Mist noch Schmerzprämie an die Betrachter zahlen.

Ich steh dann mal hier und halte die Hand auf.

Das ich kein Fan des Renovierens bin, dürfte allen Freunden bekannt sein. Dass ich lieber Fachleute an meine Wände lasse, auch. Wenn aber das Tapetenabreißen vom Fachmann 150 Euro kostet, denk ich mir: das kann ich auch – und greife zum Spatel.

Und so haben wir einen verdammt langen Tag eingeweicht (danke für den Methylan-Tipp, lieber Fachmann!) und gekratzt. Und alles ging super ab. Sogar der Putz. Jedenfalls der, der zwischen den Tapetenschichten war. Jaaa, genau. Wir hatten das unglaubliche Glück, scheinbar die ersten hier zu sein, die vor dem Renovieren auch mal die Tapeten abgemacht haben.

Die Vollidioten, die vorher dort gewütet haben, waren so frei, die fünf Tapetenschichten einfach überzuputzen, wenn die Löcher zu zahlreich wurden und anschließend nochmal zu tapezieren, zu streichen oder einfach mal mit Gewebeband (!) die Ecken zuzumachen. Und wenn kein Gewebeband zur Hand war, nahm man halt Silikon. Für alles.

Ausgespart haben diese selbsternannten Wandretter dann lediglich die riesigen Löcher in der Decke, denn da wurde ja ein Vierkantholz drübergenagelt/geschraubt/wasauchimmer, um die Deckenverkleidung (die wir übrigens nur teilweise abbekommen, da am einen Zimmerende einfach ein Wand davor gestellt wurde) über das Deckenelend zu befestigen.

Die Krönung war dann die eine Lochfüllung, die wir mit der Tapete aus der Wand ziehen durften. Ein Knubbel Etwas in dem ein Streichholz steckte. Unglaublich.

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Künstlerisch wertvolle Büroharmonie – die Schönheit des Alltags.

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“Eigentlich sind wir alle ja Geschlechts-Diagnostiker.”
“Wie meinst Du das?”
“Na, wir können Männlein und Weiblein auseinanderhalten.”

Unglaublich. Ich liebe diese Alltagsdialoge zwischen uns.

Das Wetter lockt den Menschen allgemein, den Mann insbesondere, hinaus an die Luft, um die Mahlzeiten unter freiem Himmel zuzubereiten. Oder kurz gesagt: mein Mann will grillen.

Leider leiden wir zur Zeit unter akutem Grillmangel, so dass wir heute die Chance ergriffen haben, während eines Besuches im Großmarkt die dort ausgestellten Holzkohlegrills zu begutachten.

Grillen ist jedoch nicht mehr das, was es mal war, sondern präsentiert sich als wahre Lebensphilosophie, an der sich die Grillmaster dieser Welt scheiden. Man unterscheidet ja scheinbar zwischen Kugelgrills, Säulengrills und Standgrills, ferner gibt es noch Campinggrills, Einweggrills und sogenannte “Life-Style”-Grills. Diese gefielen mir persönlich ja am besten und schmeicheltem dem Designerauge, erwiesen sich jedoch als unerschwinglich – auch, oder grade für Designer…

Wenn ich nun auch noch das Internet zu Rate ziehe und alle Test- und Erfahrungsberichte lese, rechne ich Anfang September mit unserer ersten Grillfete.

Bitte Salate mitbringen.

Während Lady kingling kinkling und andere sich zu Ein-Minuten-Kunstwerken von Erwin Wurm machen, macht Wortteufel einfach selbst Kunst und steckt die Hand in eine Knabbertüte.

Nebenbei befriedige ich so auch meine Lust auf Kalorien.

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Nachtrag:
Allen Zweiflern, die nicht glauben können/wollen, dass eine Frau ihre Schuhe beschneidet oder überhaupt auf so eine merkwürdige Idee kommen kann, sei nun mit diesem Bild das Gegenteil bewiesen.

Und nun mögen die Zweifler und Ungläubigen für immer schweigen – ich tu es nicht.

Das mysteriöse Bienensterben in den den USA und seine Konsequenzen beunruhigt immer mehr Menschen. Nun berichtet der Spiegel über die befürchteten Auswirkungen auf die Nahrungsmittel, da ja “… Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (…) rund ein Drittel der Ernährung der Amerikaner auf Pflanzen (basieren), die von Insekten bestäubt werden – 80 Prozent davon durch Honigbienen.” und “Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern bestäuben auch mehr als 90 Getreide-, Gemüse- und Obstsorten.”

Nun werden viele erleichtert aufatmen und sich denken: ok, was macht das schon aus, ich ess eh nur Hamburger… Und da fällt ein Fehlen des Salatblatts nicht weiter auf.

Was aber, wenn die Bienen nur die ersten Tiere sind, die vom plötzlichen Verschwinden durch Strahlung, Parasiten oder Krankheitserreger befallen wurden und dicht darauf die Rinder folgen. Man stelle sich vor, wie die Bildzeitung titelt: “Alle Rinder entführt – UFO gesichtet” und wir doch verhungern müssen?

Man weiß es nicht und sollte sich doch mal Gedanken machen, wo die Bienen hingekommen sind. Denn soweit sich mein Basiswissen nicht absolut täuscht, kann nichts spurlos vom Erdbo

Gerade sehe ich in einem Blog folgenden Satz: “Ein wirklich guter Texter ist auch ein guter Konzeptioner und damit auch ein guter Berater. Viel mehr als die meisten Graphiker.”

Das sind gleich drei Jobs auf einmal! Respekt. Wer schreiben kann, kann konzeptionell denken. Kann kundenfreundlich beraten. Wofür dann noch Kontakter einstellen? Könnte das mal jemand den Agenturen mitteilen?

Wer konzeptionell arbeiten kann, dem sei dies gegönnt – gleich, ob er vorher Bäcker, Grafiker oder Texter war. Die Qualität der gelieferten Arbeit entscheidet über sein Können, nicht seine sonstige Berufsbezeichnung. Meiner Meinung nach. Aber ich bin ja nur Grafiker und daher schon generell nicht so konzeptionell veranlagt.

Dann noch dies: “Achten Sie auf die TEXTE, nicht unbedingt aufs Layout. Häufig werden gute Texter durch schlechte Graphiker mit “runtergezogen”.” Aha. Bedeutet das auch, dass schlechte Texte durch geiles Layout “aufgewertet” werden? Sind dann in der Schlussfolgerung Grafiker die Wächter über Wohl und Wehe der Texter? Nicht die Arbeit derer selbst?

Wenn dem so ist, warum schreiben Grafiker ihre Texte dann nicht selbst, verpacken sie in ein geniales Layout und verdienen doppelt?

Ach, Fragen über Fragen. Aber eins sei gesagt: schenken Sie diesem Text keine Bedeutung. Er ist nur von einem Grafiker.

Eigentlich wollte ich über die Unfähigkeit der Männer schreiben, nicht mal einen Weltmännertag als Pendant zum Weltfrauentag auf die Beine zu bekommen. Eigentlich wollte ich schreiben, dass Männer sowas einfach nicht haben, weil keine Frau ihn für sie eingerichtet hat. Eigentlich wollte ich mich ein bisschen über unsere männlichen Gegenstücke amüsieren. Einfach nur so.

Aber zu meinem Glück gibt es Wikipedia und ich entdeckte, dass es tatsächlich einen Mann gegeben hat, der einen Weltmännertag als Schirmherr im Jahre 2000 bekannt gemacht hat: Michail Gorbatschow. An diesem Tag, dem 3. November, soll das “Bewusstsein des Mannes im gesundheitlichen Bereich erweitert werden”. Warum? Na, weil er einfach im Schnitt sieben Jahre früher stirbt.

Glück für die Frauen.

Ins Leben gerufen wurde der Weltmännertag von Andrologen (Anmerk. des Wortteufels: Männerkundler… Also Frauen). Womit sich meine ursprüngliche Intention doch irgendwie wieder bestätigt hätte, oder?

Hoch lebe die Frau.

Germanys next Topfmodel. Neben DSDS eins der TV-Highlights der neueren Zeit. Die Generation vor uns hatte Peter Frankenfeld, wir haben Superstars, die hatten Hans Joachim Kulenkampff, wir haben B-Models. Die einstudierten Sketche (oh, Verzeihung: jetzt nennt sich das Recall oder so) sind ähnlich lustig – mit dem Unterschied, dass Heinz Erhard, Peter Alexander und Co wussten, dass sie Spaß machen und das auch Absicht war.

Bei den heutigen High-End-Unterhaltern und Klapper-Stelzen auf Peeptoes hat man das Gefühl, die Privaten wissen einfach nicht mehr, womit sie die Zuschauer noch dummfüttern sollen – Talk Shows sind schon durch, Gerichtsshows verlieren an Aufsehen, ledige Bauern gibts kaum noch.

Da kommen dumm und dünnere Mädchen mit Prinzessinnen-Träumen grade recht, die sich von geschäftstüchtigen Mama-Models und Bissig-Bruces von Sendung zu Sendung über den Catwalk scheuchen lassen – zur Unterhaltung des kritiklosen, anspruchsentwöhnten Fernseh-Abhängigen.

Ich empfehle dringend die Lektüre eines Buches, statt den neuesten Mode-Verfehlungen der Model-Moderatoren mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als es verdient. Und sei es nur das Telefonbuch, um nach dem Anblick der Hungerhaken mit ihren Staks-Beinen den persönlichen Esstrieb zu befriedigen und ein Pizza-Taxi rauszusuchen…

wünsche ich allen :-)

schaaaarf.jpg

Bild: photocase

Mal wieder ein paar Begriffe von Suchenden, die auf diesen Blog verwiesen haben:

“ich liebe stiefel mit hohem Absatz”
–> ok, mein Freund: versuch DIES hier

“cashew kerne”
–> da habe ich eine eine Story hier im Blog

“weiber mit kurzen haaren”
–> Weiber gibt es einen Blog weiter. Hier gibt es nur echte Frauen.

Ob irgendwann mal jemand auf diesen Blog kommt, weil er nach netten Alltags-Geschichten sucht?
Ich weiß es nicht…

Allen, die nun freudig erregt auf eine geile Riemen-Story im Erotik-Sport-Clip-Stil warten, sei gesagt: nein, das gibt es hier nicht. Es geht um etwas viel schöneres, aufregenderes und atemberaubendes. Es geht um Schuhe.

Ja, ich gebe zu: ich bin eine Frau und gehöre damit dem Geschlecht der Fußdekorierenden an. Was mich nur vielleicht von anderen meiner Sorte unterscheidet ist die Tatsache, dass ich diese Dinger auch tragen möchte und nicht nur dekorativ an irgendeinem Schreibtisch sitze und dem Außendienstler kuhäugige Schmachtblicke entgegen werfe.

Nun wird es ja grade etwas wärmer draußen, was mich dazu veranlasst, meine Riemchen-Sandaletten rauszukramen und diese Business-like zum Rock zu tragen. Völlig verdrängt hatte ich einen klitzeklitzekleinen Makel an diesen Schuhen, der mich im letzten Sommer schon dazu veranlasst hatte, die Schuhe im Regal versauern zu lassen (und ich wunderte mich schon, warum die noch so gut aussehen…): die Riemchen hinten an der Ferse verabschieden sich beim Laufen nach circa 100 Mietern immer in Richtung Absatz, bis ich mit der Hacke auf die Schnalle des Riemchens drauflaufe.

Wer, verdammt nochmal, lässt sich so eine Konstruktion einfallen? Und warum gibt es in Schuhläden keine 200-Meter-Teststrecke, auf der man den Schuh wirklich testen kann? Wahrscheinlich, damit Schuh-Wahnsinnige wie ich diese Treter nach Größe und Schick aussuchen, reinschlüpfen, sehen, was die für einen schlanken Fuß machen und zur Kasse gehen.

Ich habe die Riemchen jetzt abgeschnitten und trage die Schuhe jetzt als Sabot.

Und zwar gewaltig. Über sämtliche Laser-Drucker-Hersteller dieser Welt, die die Abhängigkeit der Firmen von Druckern schamlos ausnutzen.

Zur Zeit bin ich nicht mal in der Lage Rechnungen auszudrucken, da mir von heute auf morgen der Rechner den Dienst verweigert hat. Ok, nicht, dass ich gerade welche zu schreiben hätte… Aber trotzdem.

Dienst verweigert, einfach, weil ihm der Magenta-Toner zu leer und der Tonerabfall-Behälter zu voll war. Woraufhin – selbst nach mehrfachem Schütteln und wieder einsetzen – der Drucker einfach nichts mehr machte.

Der Büroausstatter meines Vertrauens (mittlerweile fast so wichtig in meinem Leben wie die Hilfe-Hotline für mein Netzwerk oder der geduldige Kundenberater bei der Bank am 1. des Monats) lieferte innerhalb von einem Tag. Die Kosten für den Toner (nur Magenta! Nur Magenta! Kein neuer Drucker!!!) belaufen sich auf 137 Euro. Der Tonerabfallbehälter (meines Erachtens ein Nebenprodukt der Capri-Sonne-Trinkbehälter-Produktion) liegt mit schlappen 30 Euro nur auf Platz zwei.

Wenigstens die Lieferung war frei Haus.

Stiefkindlich behandelt habe ich diesen Blog die letzten Tage – was eindeutig mehrere Gründe hat: zum einen erhole ich mich grade von einigen Nächten ohne Schlaf, zum anderen habe ich den Schreibtisch meterhoch bepackt mit Arbeit, die mir kaum die Luft (Lust) zum Atmen lässt.

Und so müssen einige Dinge zurück stehen und sich in Geduld üben.

Was übrigens generell etwas ist, in dem ich mich auch üben muss. Also, ich übe mich nun und werde derweil meinen Schreibtisch leerarbeiten – sofern ich ausreichend kreative Gedanken dafür habe.