Wenn man morgens aufwacht und die erste Amtshandlung darin besteht, den ausgetrocketen Mund mit Wasser zu spülen und dann feststellt, dass die Nase so verstopft ist, wie die Gullis beim letzten Unwetter, dann kann der Tag nur schlecht werden.

Wenn dann der Schmerz im Kopf auch ohne das Gelaber von besserwisserischen Vollidioten zahlungsunwilligen Deppen Kunden mit offenen Rechnungen Anrufern so weh tut, dass selbst Tabletten lediglich eine kurzfristige Linderung bringen und man schon über den Einsatz eines Vorschlaghammers nachdenkt, sieht es nicht nach Besserung der Laune aus.

Wenn nachmittags dann der Run auf dem Stepper nach sechs Minuten abgebrochen wird, weil das Ohr anfängt zu sausen und der Kopf den Vorschlaghammer adoptiert hat, hilft nur noch der Gang nach Hause.

Dort dann mit Rücken- und Gelenkschmerzen anzukommen und neben sämtlichen Medikamenten der Hausapotheke noch einen Erkältungstee zu trinken, lässt den Tag echt beschissen enden.

Da bleibt dann nur der Anruf bei der Mutter zuhause, um mal wieder so richtig bemitleidet zu werden und sich anhören zu können, wie arm man dran ist… Danke, Mama. Mir gehts zwar nicht besser, aber es fühlt sich besser an.