… sind wohl die wirkungsvollsten Erziehungsmethoden. Bedeutet, dass man durch Lob und Kritik einen Menschen stärken und weiterbringen kann. Lob und Kritik stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das Zuckerbrot an erster Stelle.
Wie schnell sind wir mit Kritik zur Stelle, um unser Gegenüber auf seine Unstimmigkeiten hinzuweisen, sein Werk und sein Sein zu hinterfragen. Leider sind wir nicht so schnell beim Loben. Ein Lob scheint den meisten schwerer über die Lippen zu gehen, als die Kritik.
Dabei kann man durch bewusste Stärkung und ehrliches Loben, wenn etwas gut war, so viel mehr bewirken. Auch, wenn man etwas zu kritisieren hat, ist das für das Gegenüber besser anzunehmen, wenn das Positive vorher benannt wurde.
Mancher sagt, wenn was nicht stimmen würde, würde er es schon sagen. Wenn er nichts sagt, ist alles in Ordnung. Warum aber sagt man nicht mal was, wenn alles in Ordnung ist? Und macht einem anderen damit eine Freude.
Mich macht diese Art des Miteinander sehr nachdenklich.




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27 Juli 2007 um 9:09 Uhr nachmittags
Ich kritisiere « Curriculum
[...] irgendwas, woran sie etwas auszusetzen haben, stöhnen, klagen. Häufig ist es ja auch so. Und wortteufel schrieb neulich zurecht über das Phänomen, selbst immer schnell solch ein Kritiker zu [...]