Juchhu. Endlich.

Viele Leser werden nun denken: Moment mal, die Wortteufelin hat doch gar kein Kind. Erst recht nicht im schulfähigen Alter. Worüber freut sie sich dann?

Für mich bedeutet das, auf den neuesten Stand in Sachen Namen gebracht zu werden. Mütter und Väter stehen am Zaun und rufen lauthals ihre Kinder (sind die mittlerweile alle taub geworden?) und unterhalten sich auch gerne mal über die Sprößlinge und den lieben Nachwuchs des Dorfes.

Warum ich mich freue? Weil das für mich für mindestens eine Woche eine überaus amüsante Mittagspause gibt, wenn ich mich über die Namenskreationen der Erwachsenen beömmeln kann.

Keanu Schmidt, Justin-Franz Müller und Jean-Jaques Meyer. Schön. Eine garantierte Steilvorlage in der weiterführenden Schule, wenn die Zöglinge von den Mitschülern ordentlich einen auf die Mütze bekommen, weil die Eltern einer Sektlaune oder dem Kinoschwarm aufgesessen sind. Grausam. Zum Ausgleich sollten die lebenslang gestraften Kinder ihren Eltern das Sorgerecht entziehen und sich umbenennen lassen.

Eltern, denkt doch einfach mal nach, was ihr mit Klassenkameraden gemacht habt, die echt beschissene Namen hatten, die nur die eigenen Eltern toll und individuell fanden…