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Habe grade einen wunderbaren Beitrag über das (westfälische) Butterbrot und seine Bedeutung gelesen – und habe grade wirklich, wirklich Heimweh “nach Muttern” und einem schönen Abendbrot mit Hagebuttentee und Bütterkes. Danke, Kirsten.
Bist Du unzufrieden mit deinem Passfoto? Guckst Du hier.
So. Wer möchte nun noch einmal von mir gephotoshoped werden?
Wenn er tauchend um ihre Hand anhält und voller Erwartung ein “Willst Du mich heiraten”-Schild von innen an die Aquariumglasscheibe drückt und sie mit den Worten “Ach Du Scheiße, nein, ach Du Scheiße” reagiert, dann ist das nicht die romantische Reaktion, die das Publikum erwartet.
(Auch, wenn nachher alles toll wird…)
Mann lachend: Guck mal, die ziehen die anderen Trikots unter der Deutschlandfahne an.
Frau: Ja, damit morgen in der Blöd-Zeitung nicht steht “So sehen Weltmeisterbälle aus”.
“Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Mann Frauen einem Ball hinterherlaufen – und am Ende gewinnt immer Deutschland.”
Gary Lineker
Ich glaube ja, wir werden gleich Weltmeister. Traumfinale Deutschland : Brasilien.
So, hält wer dagegen?
Jede Medaille hat zwei Seiten. Was für Pro das Contra ist, ist für den Nord- der Südpol.
Auch Eva hat ihre Gegenspielerin gefunden. Die Pauli. Für mich die Anti-Eva.
Wenn Team-Sponsoren im Radsport palavern, sie wollten den Sport sauberer und dopingfrei halten, dann finde ich es merkwürdig, mit einem Erik Zabel im Team damit zu beginnen.
Gibt es da nicht den Spruch mit dem Bock und dem Gärtner?
Ich brauche gar nicht auf die Uhr zu schauen, um zu wissen, dass es um 21 Uhr rum sein muss. Ein Blick auf die Nachbarcouch genügt und ich kann an der Stellung der Augenlider sowie der Kopfneigung der männlichen Hälfte unserer Symbiose sehen, wie spät es ist.
Bei den Gehältern und Trainingsmöglichkeiten der Fußballer von heute habe ich kein Verständnis dafür, dass ein Spieler so sieben oder acht Spiele braucht, um zeigen zu können, dass er gut spielt.
Wie sähe das denn in anderen Jobs aus?
“Ja, entschuldigen Sie bitte, aber lassen Sie mich mal sieben oder acht Blindärme entfernen, dann kann ich das auch besser.” Oder “Ja, ihr Geld leider weg. Aber lassen Sie mich mal sieben oder acht Mal spekulieren, dann zeig ich, dass es auch anders geht.” Oder “Ja, ihr Kind muss leider drin bleiben. Aber nach der achten Übungsgeburt komm ich wieder und helf ihm da raus.”
Heute einen Beitrag über diversen Oktoberfestbesucherhorror gesehen. Und mal wieder festgestellt, dass es scheinbar wenig Eltern gibt, die ihren Kindern noch vermitteln, was ordentliche Kleidung ist und was ins Rotlichtmilieu gehört.
Wenn ich ein Kind hätte, das auf diese Art und Weise in der Öffentlichkeit auftreten würde, würde ich nicht nur an seinem Verstand, sondern auch an meinem Erziehungsziel zweifeln. Wenn junge Mädchen aussehen, als ob sie ihr Taschengeld auf dem Strich aufbessern würden und Jungen ihren Hosenhintern über den Boden schleifen und mehr Schmalz auf dem Kopf als drin haben, dann zweifel ich aber auch an der optischen Aussage der Jugend von heute.
Rebellion hin oder her – wir hatten auch unseren Stil – aber wie Nutten und Zuhälter sahen wir nicht aus.
… verspüre ich, wenn ich vor dem H&M-Laden einen Haufen Männer Jungs cool an diverse Wände und Geländer gelehnt sehe, die auf ihre Holden warten (die sicher grade ihr Taschengeld auf den Kopf hauen).
Wirklich sehr niedlich finde ich ja, wenn an der Kasse im Wagen vor mir ein kleines Kind sitzt, dass anfängt zu strahlen, als es meinen Hokkaido sieht und strahlend ruft: “Ball”.
Wollte ich nur mal anmerken. So zwischendurch.
Warum gibt es Oberbekleidung für Frauen, die aussehen, als ob sich die Trägerin im Dunkeln angezogen und dabei die Fächer des Schrankes vertauscht hätte?
Monika Lierhaus trägt heute bei der Sportschau ein solches Ensemble. Unten drunter ein Oberteil mit halbem Arm, darüber ein Spaghettiträgershirt mit “BH”-Applikation (Aufgestickte BH-Optik). Sprich: einmal alles anders rum. Den BH oben auf, darunter das Unterhemd und drunter das Oberteil.
Das ist nicht sexy. Nein. Das sieht doof aus. Finde ich.
Morgens um sechs vom Wecker aus dem Bett geworfen werden, nur lauwarm duschen zu können und bei einem lauen Morgenkaffee den Fehler zu machen, die Emails abzurufen.
Trotz Druckfreigabe noch weitere Korrekturen bekommen. Also Änderungen einarbeiten, neue CD schreiben und um sieben in der Druckerei sein – die haben auch Wochenendstress ohne Ende und brauchen die Daten.
Um neun Uhr wieder zuhause, unterwegs Brötchen geholt, die nicht so gut schmecken, wie sie sollten.
Kaum zuhause, Emails gecheckt. Und? Was ist? Genau: nochmal Korrekturen. An die Druckerei weitergeleitet, da die Daten nun mal dort sind. Kaum weitergeleitet noch mehr Korrekturen. Findichsuper.
Nach dem Frühstück Anruf der Schwiegerleute.
“Wo seid ihr denn? Wir dachten, ihr kämt noch vorbei.”
“Warum?”
“Ja, halt so.”
Manche Samstage mag ich nicht.
Manch DVD aus der Programmzeitung beginnt mit einem Trailer eben dieser Zeitschrift. In unserem Fall heute ein “Polizeieinsatz” in Spielfilmoptik, bei der der Familienvater vor der Glotze “vor schlechtem Programm beschützt wird”.
Wer aber schützt mich vor so schlechter Werbung?
Wir haben ein sehr hellhöriges Haus. Scheinbar ist Ihnen das bewusst, wenn es um Rummeckern über Schritte in unserer Wohnung geht – und das, obwohl wir nur in Socken laufen. Nicht bewusst scheint Ihnen das zu sein, wenn es um die Geräusche aus Ihrer Wohnung geht, denn wie sonst lässt es sich erklären, dass sie immer so laut telefonieren und schnarchen, dass alle im Haus Sie hören können?
Nur zu Ihrer Info: Ihre Telefonate, die Sie im Bett führen (und dies ihrem Gesprächspartner am Anfang auch gern mitteilen) sind so privat, dass ich sie einfach nicht hören möchte. Für Ihr Schnarchproblem können Sie ja nichts, rate Ihnen aber zum Besuch eines Schlaflabors zur Ursachenklärung.
Auch sagt die Nachbarin unten drunter, Sie sollten mal dringend ihren Lattenrost auswechseln, der unter ihrem Gewicht ächzt und stöhnt, immer wenn Sie sich umdrehen im Bett. Und Sie bittet Sie auch, nicht immer so spät nachts so laut zu telefonieren, schließlich möchte sie auch mal wieder ohne Ohrstöpsel nächtigen.
Also, merke, Nachbar: Schallübertragung funktioniert nicht nur in eine Richtung. Und Sie wohnen in der Mitte…
Es wird Zeit, dass die neuen Möbel kommen. Denn das Sofa hat einen Fleck, den ich nicht mehr sehen mag und die Bücher auf dem Kleiderschrank und unter dem Bett sehnen sich nach einem richtigen Zuhause.
Leider kommt das Sofa erst Dienstag (jaaaa, meine ich, jippie, das Sofa kommt schon Dienstag) und der Schreiner liegt mit einer Grippe nach einer Grippeimpfung (wie unglaublich paradox, oder?) im Bett.
Na, macht nix, Lebbe geht weida.
Wenn man normalerweise für zwei kocht, dann aber das Abendessen für sich allein bereiten soll, hat das bei mir immer den Effekt der Fehleinschätzung: ich koche zu viel. Und da ich jemand bin, der ungern etwas wegwirft, esse ich auf. Alles.
Heute abend waren dass dann also zwei Portionen dieses Huhns in Kokosmilch. Mit grüner Currypaste, Zuckererbsen, Möhren und Frühlingszwiebeln. Und natürlich mit einigen der Gewürze, die unser Haushalt zu bieten hat. Also so geschätzte 15 von 56.
Jetzt ist mir so unglaublich schlecht, dass ich erstmal diesen leckeren Marillenschnaps trinken muss
So, Stilke, womit Du wieder deinen Säuferblog gefunden hättest ![]()
Wenn ich an der Kasse stehe und mit EC-Karte zahlen möchte, dann erwarte ich eine klitzekleine Sache von meinen Mitmenschen: Distanz.
Ich weiß nicht, warum das für einige in der Warteschlange hinter mir so schwer zu akzeptieren ist, dass ich gern meine PIN in aller Stille eintippen und dabei nicht beobachtet werden möchte.
Leider möchten manche das nicht so gern wie ich und stellen sich, auf das Terminal stierend, direkt neben mich. Heute war wieder so ein Fall hinter mir, der scheinbar Körperkontakt suchte und die Geheimnisse meiner EC-Karte erfahren wollte.
Die Kassiererin schiebt mir das Terminal hin mit den bekannten Worten: “Erst bestätigen, die grüne Taste, dann die PIN eingeben und dann wieder bestätigen, also die grüne Taste.” Der Kerl hinter mir rückt näher. Ich rücke ab, er kommt hinter her. Ich höre auf zu tippen, schaue ihn an.
Er guckt in die Luft. Ich auf das Terminal. Möchte tippen. Er guckt auch auf das Terminal. Ich höre auf zu tippen. Gucke ihn an, er in die Luft. Das Spiel machen wir noch drei Mal. Dann sagt die Kassiererin: “Das hat zu lange gedauert. Jetzt muss ich die Karte nochmal einlesen.” Ich antworte: “Gern, vielleicht nutzt der Herr neben mir die Zwischenzeit, etwas Abstand zu nehmen.”
Tut er nicht. Warum auch. Das gleiche Spiel also von vorne. Die Schlange hinter uns wird unruhig. Die Kassiererin leicht panisch. Ihr Blick hetzt zwischen mir und der Schlange hin und her, kommt dann scheinbar zu der Überzeugung, bei mir mehr bewirken zu können und wirft mir einen flehenden Blick zu. Der Typ neben mir auch – jedoch dem Terminal.
So langsam werde ich sauer und verschränke demonstrativ die Arme vor der Brust. “Ich, meine Damen und Herren, werde ich so lange weiter nichts tun, so lange der neugierige Herr hier neben mir aufhört, meine PIN auszuspionieren.” Gejaule in der Schlange. Der Typ neben mir grinst.
“He,” frage ich sehr angesäuert. “Warum grinst du so blöde.”
Er grinst weiter und sagt: “Weil ich blind bin.”
Gut. Den Blindenstock werde ich das nächste Mal als erstes suchen, wenn mir wieder jemand an der Kasse auf die Pelle rücken sollte…
Was ich mag:
Was ich nicht mag:
Tja, hilft ja nix. So süß ballspielende Elefantenjunge im TV auch sein mögen, ich muss einkaufen. Also, auf gehts, Auto starten und ab dafür…
“stehe auf lange Fingernägel”
Dann, meine Liebe, müssen sie wirklich sehr lang sein. Wenn ich auf langen Fingernägeln stünde, dann müssten sie mindestens (Momentchen, Zentimetermaß holen…) 80 Zentimeter lang sein. Falls Du jedoch deine Fußnägel meinst, auf denen Du stehst, dann solltest Du – wie auch im ersten Fall – dringend zu einer Mani- und Pediküre eilen. Ehrlich. Sonst musst Du noch neue Schuhe kaufen, zwei Nummer größer, um die Hornschichten innen unterbringen zu können. Bah.
“An manchen Tagen”
Da seh ich rot.
“wickie Drogen”
Nein, Wickie hat nie Drogen genommen. Außer vielleicht heimlich Met gesoffen aus Papis Helm. Dieses Nasenreiben hat nichts mit Koksen zu tun.
“waschkeller, nasser boden”
Waschmaschine, ausgelaufen. Wischmop, aufwischen.
“sex nackte Frauen”
Angezogen ist das aber auch sowas von kompliziert.
“frucht”
Bitte präzisieren Sie ihren Suchbegriff. Suchen Sie heimische Früchte, Südfrüchte? Sind Sie ein nordschwedischer Austauschstudent auf der Suche nach einer Begriffserklärung? So kommen wir nicht weiter. Ehrlich.
“bewerbungsfoto zahnspange lächeln”
Sag dem Fotografen, er möge den Blitz ausschalten
“ich freue mich riesig auf eine neue”
Ich mich auch.
“offebach”
Is de Stättsche glaasch nebbe de große. Die, wo keine Banke stehe. Dafür abba die Miete escht günstisch sin.
“weltmännertag lustige geschichten”
Hallo? Sind Männer nicht 365 Tage im Jahr lustig genug? Müssen da nun auch noch Geschichten drüber geschrieben werden? Nein, nicht wirklich. Nicht mal am Weltmännertag. Wer hat sich überhaupt sowas ausgedacht? Dürfen die Männer da Krawattenknodenwettbinden und Fussball-Lieder-Kampfbrüllen?
“Was bedeutet Freundschaft”
Laut Werbung: Küsschen.
“Stripstangenweltrekord”
Hält bis jetzt Kaa. Ihr wisst schon: die Schlange aus dem Dschungelbuch
“beta sweet”
Was ist das? Süß Version 2.0?
“apu nahasapeemapetilon”
Guckst Du Simpsons, nicht Wortteufel, weissu.
“cashewkerne ungesund”
Vor allem die scharfen Deckel der Cashewkerndosen haben es in sich.
“sprüche die anmachen”
Vielleicht: “Es werde Licht”? Oder “Mach mal den Herd auf 3″?
“Hygieneartikel für den Mann”
Der Haupt-Hygieneartikel des Mannes ist seine Frau.
“geburtstagswünsche ungarisch”
Mit einem Gulasch-Rezept helfe ich Dir nicht wirklich weiter, oder?
“Erika”
Gibts hier nicht. Gibt es einen Blog weiter.
“lummerland noten”
Do, Re, Mi, Fa, So, La, Le, Lu?
“Hüfthose Ritze”
Unangenehme Sache.
“Beinprothese”
Dieser Suchbegriff führt scheinbar sehr häufig zu mir. Sehr häufig. Pro Tag so circa 10 Mal. Nun muss ich sagen, dass ich mich mit Bein- oder sonstigen Prothese so ü-ber-haupt-nicht auskenne. Der Nachbar meiner Oma hatte damals eine Beinprothese. Hat er aber nie getragen, sondern ist mit seinen Krücken durch die Stadt gejagt. War er auch schneller mit. Als Kind fand ich das super und hab mir auch immer mein Hosenbein nach oben gesteckt und “beinlos” gespielt. Gewonnen hat immer er bei Wettrennen…
“uhr mini zwei weckzeiten kette”
Worte Unsinn Reihe ohne häh?
“Truthahn Kropflappen”
War nicht damals der eine Senior bei Ally McBeal so ein Kropfhautfetischist?
“dr. house: ich muss dringend mal wieder”
Die Sprechstunde von Dr. House ist nicht hier. Sie finden ihn einen Blog weiter. Verlassen Sie einfach diesen Blog, in dem Sie auf den kleinen Pfeil rechts oben klicken. Danke.
“dicke knie”
Steh auf und benutze deine Füße. Ach Du je, oder bist Du der Beinprothesen-Sucher?
“aufgemalte augenbrauen”
Sind einfach nur hässlich. Erst zupfen die Mädels sich ihre Härchen ab, dann malen sie sich dünne Striche wieder hin. Wie unsinnig. Wie hässlich. Meist auch noch an Stellen, die überhaupt nicht zu Proportionen passen, also gern mal so hoch, dass die aufgemalten Augenbrauen fast in der Mitte der Stirn platziert sind. Mädels: hört auf damit. Es ist wirklich unglaublich, abgrundtief hässlich.
“besoffene Frauen”
Gibts hier nicht. *tüdelüpfeiffflöööt*
“poolparty bei popstars on stage”
Super Idee! Dann hört man wenigstens nur noch Blubbern, statt dieses Gejaule.
“Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ‘ne Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben….”
Derjenige, der es schafft diesen Satz zu übersetzen und damit klar zu machen, was sie angeblich eigentlich aussagen wollte, bzw. was sie mit diesem Satz beweisen wollte was sie sagen wollte oder auch damit bezweckt, diesen Satz nun als Rechtfertigung und/oder wirklich von ihr gesagte Äußerung zu publizieren, derjenige bekommt dann einen Orden. Falls er diesen Satz nun auch verstanden haben sollte.
Falls jemand den ganzen verbalen Ausfluss Schmu Killefitt Ausrutscher Kram nachlesen möchte, der tue das hier. Nicht, dass mir nachher vorgeworfen wird, sie hätte ihr Originalzitat auf der Seite ganz anders gemeint, was aber durch meine gekürzte Wiedergabe völlig untergehen würde…
…
es tut mir ja sehr leid, dass ich ausgerechnet heute abend, wenn Du nicht mitessen kannst und in diesem Gewerkschaftsbunker mitten im Wald mit den 30 wilden, partygeilen Studenten eingeschlossen bist, diese Nudeln mit den grandiosen Garnelen mit Zuckererbsen in Sahnesoße gekocht (und genossen) habe.
Damit ich nicht den ganzen Abend weiter leide, hast Du sicher Verständnis dafür, wenn ich mir diesen chilenischen Cabernet Sauvignon zu Gemüte führe, um mich auf andere Gedanken zu bringen.
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liebe Gemeinde. Ich freue mich, Sie hier auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.
Obwohl ich das schon ein wenig herzlos fand, ihn der (zwar trüben, aber immerhin trotzdem) Sonne auszusetzen. Daher auch nur einer vom Trio. Ich bin ja kein Sadist.
Jedenfalls nicht gegenüber Strandnasen.
Bei Strandhasen hingegen kann das durchaus mal vorkommen, dass mit mir die Sadistin durchgeht. Wenn mir im Urlaub diese Bikiniblödchen unterkommen, deren einziger Lebensinhalt die Suche nach dem trendigstens Accessoires ist, um die Zehen sand- und das Hirn denkfrei zu halten, dann kehrt sich meine harmlose und menschenliebende Art auch mal ins Gegenteil um.
Wenn diese Strandschnecken dann noch von so Sandproleten begleitet werden, die womöglich ihr Lebensziel in immerwährender Asibräune und dem getunten BMW Proll 3 sehen, dann setzen bei mir kurz die Gute-Manieren-Synapsen aus und ich bitte diese Dumpfdrosseln unfreundlichst, mir aus dem Blickfeld zu entschwinden.
Meist tun sie dies auch – entweder, weil sie zu blöde waren, mich zu verstehen und sich diese Blöße durch einen Spruch nicht geben möchten oder weil sie zu irritiert ob der offenen Worte sind, um anders zu handeln. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, liegt es am bösen Blick meiner männlichen Hälfte, die ihre Ruhe ohne Trötengepupse haben möchte. Aber nur vielleicht.
PS: ich kann übrigens auch böse gucken.
Mit Essen spielt man nicht. Brachte meine Mutter mir bei. Ich spielte auch nicht, ich kreierte. Wortschöpfungen in jeder Form. Aus Nudelsuppenbuchstaben. Eine meiner wunderbaren Essenserinnerungen der Kindheit. Buchstabennudelsuppe mit Nudelbuchstaben (dreimal schnell hintereinander sagen).
Und heute sehe ich wieder in einem simplen Teller dieser Buchstabennudelsuppe mit Nudelbuchstaben tausende und abertausende interessanter Blogeinträge über das Leben, die Politik, meine Mitmenschen und was es sonst noch so zu berichten gibt. Und alle diese wunderbaren Nudelbuchstaben warten nur darauf, zu Wörtern zusammengefügt, geordnet, sortiert und interpretiert zu werden. An ihren Platz gestellt und zu sinnvollen Sätzen geformt.
Hach, ist mir heute langweilig.
Ich glaub, ich geh jetzt einkaufen. Besser is dat. Vielleicht passiert mir da ja mal was spannendes. *gähn*
Hallo!
Mein Name ist Gabriela Koenig. Ich bin Studentin. Momentan wohne und studiere ich in Hamburg. Mein Traum ist einen Mann kennenzulernen, der mir ein echter Freund oder wohl etwas mehr sein könnte.
In Männern schätze ich Geist und Anständigkeit besonders.
Leider findet man so was heutzutage nur sehr selten.
Es mag ja auch sein, mir lache das Glück eines Tages und ich Dich treffen kann! Ich freue mich riesig auf eine neue und interessante Bekanntschaft.
Willkommen auf meiner Homepage!
Gut, meine liebe Gabriela, es tut mir aufrichtig leid, dass Du bisher offensichtlich so wenig Glück bei der Partnersuche hattest. Muss Dir aber mitteilen, dass ich zur Zeit einfach keine Vakanzen frei habe, um Dir zu Erfolg zu verhelfen. Auch deshalb nicht, weil wir einfach nicht kompatibel sind als Heteros.
Hinzu kommt, dass ich nicht verstehe, wenn mein Gegenüber “in Männern Geist und Anständigkeit” favorisiert. Vielleicht erklärst Du mir in deiner nächsten Email, wo innen Du gesucht – und gefunden – hast. Interessiert mich wirklich.
Bis dahin wünsche ich Dir viel “lachendes Glück”.
Herzlichst, dein Wortteufel.
Zwei Welten treffen aufeinander: Wortteufel und ein Windoof-Rechner. Leider aktuell die einzige Möglichkeit, den iPod der besseren Hälfte zu bespielen. Denn der soll bitteschön auch ein fensterinitialisierter iPod bleiben. Sonst hätte ich den ja bei mir angeschlossen…
Dumm nur, dass ich so überhaupt keine Ahnung habe, was ich da grade so fröhlich synchronisiere. Und so zittere ich hier vor mich hin und hoffe, dass ich dem Mann nicht alles durcheinander bringe.
Aber ich brauche den iPod. Ich will doch Laufen gehen…
… habe ich ein Rendezvous: mit einer Flasche Rotwein und einem Stapel Bücher. Da bin ich doch schon ganz aufgeregt.
Irgendwann schrieb ich hier mal davon, dass ich gern die zufällige Artikelwiedergabe bei Wikipedia nutze.
Besonders gern nutze ich sie, wenn ich dann auf Artikel stoße, die Sätze beinhalten, wie: Die Steinbacher Kampfgänse haben anders als die meisten anderen Gänserassen eine schwarze Gebissleiste, was sie recht grimmig aussehen lässt.
Schön. So macht Wikizufall Spaß.
Drucken gehört ja eigentlich zu meinem Handwerk. Als waschechte Gesellin, die ich ja nun mal seit Januar 2000 im Papierhandwerk bin, müsste ich mich schon mit Druckern und Druckmaschinen auskennen.
Druckmaschinen sind auch irgendwie kein Problem. So eine Roland oder Heidelberger macht mir keine Angst, ich weiß, wo Farbwerke und Lackwerk sitzen und an welcher Seite der Produktionsstätte ich den Drucker finde.
Drucker sind hingegen ein Problem. Wenn ich die Ausdrucke für einen eiligen Druckauftrag raushauen möchte, zu diesem Zweck meinen sündhaft teuren Inkjetter anwerfe und von diesem grandiosen Meistewerk der Technik erwarte, dass er mir mit seinen nagelneuen, frischen und vollen Patronen ein schönes Druckbild liefert, dann sollte das auch besser so sein.
Ist es aber nicht.
Statt dessen legt mir mein Drucker den trendigen Streifenlook vor und erwartet wahrscheinlich still und leise, dass ich ihn wieder in seinen unverdienten Schlaf versetze, in dem ich den Powerknopf drücke.
Willichabernich. Ich bin ja Gesellin. Da werd ich doch mit so einem Mistverdammtendrucker fertig werden.
Werd ich aber nicht.
Nach zwei Stunden erfolglosem Putzen, Überprüfen, Initialisieren und Reinigen gebe ich auf, versetze den Drucker in seinen Dornröschenschlaf und mache den Laserdrucker an.
Eine weitere Stunde später packt mich die Verzweiflung, da der Laserdrucker heute scheinbar auch auf Streifen steht und mir am linken unteren Rand fröhlich bunte Striche aufs Papier zaubert. Einfach so. Kreative Freiheiten nennt man das wohl. Leider ist er nicht bereit, sie mir zu erklären. Er schweigt, beharrlich. Und verabschiedet sich dann mit einem Seufzer (der Erleichterung?), als ich seinen Powerknopf drücke.
Die Leute in der Druckerei werden mich auslachen. Auslachen werden die mich. Dass ich nicht mal in der Lagen bin, zwei mittelgroße Ungetüme unter Kontrolle zu bringen, während sie in ihren Großmaschinen die – ordentlich bedruckten – Papierstapel mit dem Gabelstapler abholen.
Manchmal möchte ich auch Drucker sein: einfach mal ein paar Streifen machen und dann – Feierabend. Lebbe is unfair. Und ich geh mich jetzt auslachen lassen.
Es ist nun fast zwei Wochen her, dass die Maler unser Domizil verschönerten – und fast drei, dass ich die Räumlichkeiten zu diesem Zweck leerräumen musste. Nun verhält es sich so mit unseren diversen Utensilien, wie mit einem normalen Möbelstück aus einem schwedischen Möbelhaus: entwederes fehlt was oder es ist was übrig.
Bei uns ist eine Menge übrig. Ich habe keine Ahnung, wo wir das vorher untergebracht hatten, ob wir das vorher untergebracht hatten oder ob das nur irgendein Mist ist, den Besucher unauffällig hier stehen ließen, um ihn loszuwerden nach ihrem Renovieren.
Einige der Gegenstände erkenne ich wieder. Die Chicha zum Beispiel, die seit zwei Jahren nicht mehr in Betrieb ist, da beide Bewohner dieses Etablissements seit der Zeit nicht mehr rauchen. Daneben die Kohle dafür.
Was ich nicht wiedererkenne ist so “Pröddelkram”, wie beispielsweise eine wunderschöne, weiße Vase in runder Form, deren Anmutung etwas von Heimatfilm vor der Kolorierung hat. Weißer Gips mit weißem Motiv. Hat den Vorteil, dass man nicht alles erkennt.
Oder diese ganzen Schlüsselbänder. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob wir davon 14 Stück hatten.
Ich sitze hier nun auf einem Haufen mit Krimskrams der unterschiedlichsten Art und weiß nicht, wohin. Und denke dabei darüber nach, wie es sein kann, dass die Menge des Unsinns, der sich anhäuft proportional mit der Anzahl der Zimmer wächst. Oder zieht man in größere Räumlichkeiten, weil man so viel Kram unterzubringen hat?
Was war zuerst da, Huhn oder Ei, Handtaschensammlung oder Platzmangel im Flur? Ich weiß es nicht, müsste aber mal dringend ein bisschen aussortieren.
Vielleicht renoviert ja jemand in unserem Bekanntenkreis und ich kann da mal was abstellen…
Habe heute im Radio in den Nachrichten gehört, irgendwer hätte sich darüber mokiert, dass nur ein paar und zwanzig Prozent der Betriebe, die ausbilden könnten, dies auch wirklich tun. Das sei “ein Armutszeugnis für die Unternehmen”.
Persönlich finde ich es viel erbärmlicher, dass die Unternehmer einfach kein Geld mehr haben, um Jugendliche auszubilden! Welcher Betrieb kann denn heute noch selbst entscheiden, ob er ausbildet? Den meisten wird es doch durch die Abgaben an allen Ecken und Enden sowie die hohen Versicherungsbeiträge oder Beiträge für Berufsgenossenschaften, etc. unmöglich, noch jemanden einzustellen.
Welcher Betrieb kann denn heute noch garantieren, überhaupt in drei Jahren noch am Markt zu sein, um den Azubi auch bis zum Ende ausbilden zu können? Der “kleine” Mittelstand mit seinen kleinen Firmengrößen schon lange nicht.
Wir planen nicht mehr in drei, fünf oder zehn Jahren, sondern oft nur noch quartalsweise. Aufträge bringen oft kaum noch so viel Geld, dass man Angestellte finanzieren kann. Und der Kunde drückt noch weiter im Preis, da sein Geiz der geilste ist. Und wenn er nicht drückt, dann zahlt er einfach nicht.
So lange die Lohnnebenkosten so hoch sind, so lange eine Krankenversicherung so teuer ist, so lange den Unternehmen von politischer Seite aus Steine in den Weg gelegt werden – z.B. steuerlicher Art – so lange wird sich daran nichts ändern.
Das ist kein Armutszeugnis für die Unternehmen, sondern für dieses Land und seine Regierung.
Tschuldigung, aber sowas regt mich als Kleinunternehmerin wirklich so auf, dass ich heulen, schreien oder kotzen könnte. Oder alles gleichzeitig.
… Blues. Akut. Ich will wieder Wochenende haben!
Und noch eine Lieblingsband aus meinen wilden Jahren… Ach ja. So, ich geh jetzt tanzen.
Manchmal hört man was und dann sucht man bei Youtube und dann findet man das, was man dann gern hören würde:
Oh, wie geil ist Ska. Da bin ich wieder 17 Jahre und möchte lostanzen.
Hach, der Rach, mein Restaurant-Trester. Ich liebe diesen Mann. Ich wünschte, ich hätte einen Gastronomiebetrieb ![]()
Ich weiß, es ist albern, aber trotzdem freue ich mich immer wie ein kleines Kind über Kuchen, wenn ich eins meiner Werke in freier Wildbahn sehe. Und sei es nur eine DVD-Hülle aus der Videothek.
“Ach, wär das schön, wenn man Ende Oktober sagen könnte: so, ich hab genug zu essen für die nächsten Monate und ein schönes, kuscheliges Bettchen. Wir sehen uns im Frühjahr.”
“Bei uns heißt das Büro. Und der Winterschlaf Arbeitszeit.”
*seufz* Diese Beamten.
Nachdem es hier und hier schon Geschichten über (wohl)riechende Wohnorte erzählt wurden, habe ich mal an meine früheren Wohnungen gedacht.
Da war zum Beispiel meine erste (eigene) Wohnung – so ganz ohne WG-Mitbewohni – die irgendwie alles hatte, um nicht in Schöner Wohnen gezeigt zu werden. Mal roch es nach einer Mischung aus altem Brackwasser und Fisch vom Hafenbecken auf der einen Seite, mal nach Diesellok-Abgasen von den 17 Gleisen auf der anderen Seite (es waren so 400 Meter bis zum Hauptbahnhof).
Mal hörte man die an der Ampel stehenden, hupenden Autos auf einer der Haupteinfallstraßen von Münster, mal die Sirenen der Feuerwache 50 Meter weiter. Das ganze ging jedoch unter, wenn die zahlreichen Menschen ins Cineplex-Großkino und die Großraumdisko 200 Meter weiter zogen – und wochenends laut und besoffen auch nachts um fünf noch gröhlten, was für tolle Hechte sie seien.
Das aufstrebende Amüsierviertel am Kreativkai fiel da kaum noch auf.
Und ich sage euch: es war die geilste Butze, die ich jemals hatte. Denn es war meine. Und es war immer was los…
Der perfekte Sonntag Ein perfekter Sonntag:
den Tag mit zwei Tassen Milchkaffee und einer heißen Dusche beginnen, selbstgebackenes Brot mit selbstgemachte Mangomarmelade (die mit dem Schuss Grand Marnier…) zum Frühstück essen und einen großen Korb mit vielen leckeren Dingen packen.
Auf dem Lohrberg bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad auf einer Decke Flusskrebse, Antipasti, Honig-Senf-Frischkäse, Feigen, selbstgebackenen Schokoladenkuchen, österreichische Hirschsalami und Käsewürfel futtern und das ganze mit Sekt und weißem Tee runterspülen und die Aussicht auf Frankfurt genießen.
Den Halbmarathon-Trainingsplan studieren und versuchen, die Pulsuhr neu zu programmieren. Sich auf den ersten Wintereinbruch freuen, weil man dann die neuen Winterlaufsachen ausprobieren kann. Die Menschen um einen herum beobachten und mit leichtem Schwipps die Zweisamkeit genießen.
Dann nach Hause, die Couch belagern und sich gedanklich auf das Grillen mit den Nachbarn vorbereiten. Würstchen rauslegen (die Käse- und die Rindswürstchen) und überlegen, ob man nun die leckeren Antipastireste für die Allgemeinheit spendet oder doch allein genießt.
Hach, ich mag Sonntage.
Kurzweiliges am Samstag Mittag.
“iaa 2007 hostessen galerie”
Endlich mal jemand der sagt, worum es ihm geht – nicht PS und Hubraum sind das Ziel der Begierde, sondern BH und Hupen.
“was tun gegen schlechte laune bei rauchern”
Nikotin intravenös.
“lustig ist gesund”
Und solche Suchanfragen sind sehr gesundheitsfördernd.
“uebler bedienungsanleitung”
Gehört sich einfach nicht. Genauso wenig wie uebler Suchenanfrager.
“Kaiserslautern Nacktbilder”
Meinst Du nun Nachtbilder von Kaiserslautern oder Nacktbilder von Kaiserslauternern. Womöglich von Fußballern? Hihi, kämpfen die womöglich um den Aufstieg
Ups, der ging wohl unter die Gürtellinie.. Haha. Noch so einer. Tschuldigung.
“eva ist doof”
Was erhoffst Du dir nun zu finden? Das Paradies?
“meine frau zwingt mich gummiunterwäsche zu tragen”
Warum heiratest Du auch deine Domina, Du Dummchen.
“Minihirn”
Du willst nicht wirklich, dass ich darauf hier und jetzt etwas schreibe, oder? Wenn doch, .. ach, lassen wir das.
“pflege von menschen mit nasenamputation”
Bitte verzichten Sie auf Aromatherapien.
Sorry, aber ein bisschen Galgenhumor muss sein, oder?
“Rückenschmerzen beckenschieflage”
Vielleicht hast Du keine Beckenschieflage, sondern eine Bettenschieflage und bräuchtest einfach nur mal eine neue Matratze.
“wie tief rasen vertikutieren”
Keine Ahnung, frag mal die Nordic Walker.
“bill kaulitz beim rauchen erwischt”
Diagnose: ein Schwelbrand unter der Haarpracht. Dauerte etwas, bis man den Brandherd in den Stachelhaaren entdeckte, konnte dann aber eine Ausbreitung des Feuers verhindern. … Nein, liebe Herbergsfans, das ist natürlich nur ein Scherz. (Bevor ihr hier reihenweise in Ohnmacht fallt und die Bravo-Foren mit Anfragen bombadiert.)
“tortour ball”
Das ist der Nachfolger der Tour de France. 28 Teams auf 357 Bällen rollen durch den Schwarzwald. Eine absolute Tortour. Vor allem, für den Schwarzwald.
“Was findet man im Monat September im Wald”
Bäume.
“äääh”
Tja, mmh, hmpf.
“pumsen”
Nein, nein, nein. Das darf doch nicht wahr sein.
“Modetrends in den 70er und 80er”
Hässlich.
Vielleicht seh ich vom Schlafzimmer, was die da macht? Von der Küche aus seh ich nicht so viel. Das Badfenster gibt auch nicht mehr her. Mist. Was macht die da auch? Und das am Samstag Morgen. Sowas. Das muss was spannendes sein.
Und jetzt, da, die sagt doch was. Zu wem denn bloß? Wenn ich doch mehr sehen könnte. Verflixt und zugenäht. Warum nur muss die alte Vettel von nebenan nur immer dann raus gehen, wenn ich die Lockenwickler drin hab. Kann die nicht mal Rücksicht nehmen?
Da, da babbelt sie doch mit jemandem. Ich hör es doch ganz genau. Beim Briefkasten war ich schon. Das weiß die auch. Hat ja nichts besseres zu tun gehabt, als neugierig hinter der Wohnzimmergardine rüber zu glotzen. Dieses neugierige Weib!
Hat so getan, als ob sie die Gardine zurecht zupft. Aber ich lass mich nicht veräppeln, nee, ich nicht. So nicht.
Wer ist denn das mit dem die da redet? Doch nicht der Pfarrer? Ne, der hat noch nicht so viele graue Haare. Vielleicht.. das wird doch nicht… ich glaub es nicht! Das ist doch nicht der Herr Müller von gegenüber, den die sich gekrallt hat? Dieses Weib? Na, soweit kommt es noch, dass die mir den da… nee, soo nicht. Nicht mit mir.
Wenn ich doch nur hören könnte, was die erzählt. Wahrscheinlich erzählt sie wieder irgendwelche Lügen. Dabei weiß doch jeder, dass die sie nicht alle stramm hat, diese Lügennase, diese da. Das werde ich dem Herrn Müller auch noch mal sagen müssen. Jawoll. Das ist ja sozusagen meine Pflicht, so als Nachbarin. Und bei der Gelegenheit.. Vielleicht.. ich nehm dann mal ein Stückchen Kuchen mit. Selbstgebacken. Freut er sich. Ist bestimmt das erste Mal, seit seine Frau verstorben ist vor fünf Jahren, dass er anständigen Kuchen bekommt. Und dann.. Ja, dann wird er merken, wie gut ich dem tun könnte.
Was reden denn die da bloß? Ich glaube, ich geh mal raus. So hinter der Hecke lang müssten die mich doch nicht bemerken. Wenn ich mich ganz langsam anschleiche. Und falls mich jemand sieht, dann kann ich immer noch so tun, als ob ich da schon länger die ollen Blätter von den Bäumen zuppe. Ja, genau, so mach ich das.
Jetzt gleich.. Gaaanz leise anschleichen. Warts nur ab, du olle Sumpfkuh, du. Wehe ich hör was, was nicht stimmt… Ganz vorsichtig.. Bloß nicht auffallen…
Leider kann ich einer bestimmten Frau, deren Namen ich nicht mal kenne, nicht mehr in die Augen sehen. Denn ein Bekannter sagte mal voller Bewunderung, sie hätte einen 10er. Meine akute Verwirrung klärte sich, als er mir sagte, er meine ihren Hintern, der auf eine Skala von 1 bis 10 na, eben, ein 10er sei.
Seitdem läuft mir diese Frau ständig über den Weg und ich kann einfach nicht anders und – hinsehen. Genau. Aber nicht in die Augen… Nie wieder.
Manche Frauen haben scheinbar einen so teuren roten Sportwagen, dass fürs Essen nichts mehr übrig geblieben ist.
Oder der Wagen macht einen sehr schlanken Fuß.
Mit einem Mann in die Abteilung mit Frauen-Hygieneartikel zu gehen, ist eine doofe Idee.
Vor allem, wenn er feststellt, dass es “Red-Bull-Binden” gibt. Denn die haben Flüüüügel.
Ein Film, bei dem innerhalb der ersten 25 Minuten eine Sexszene und zwei Vergewaltigungen in widerlicher Darstellung gezeigt werden, muss ich mir nicht weiter angucken.
Til Schweiger, das ist der mieseste Film den ich jemals mit Dir gesehen habe.
One Way ist nicht empfehlenswert.
Ich bin so müde, ich würde mich am liebsten unter meine Bettdecke verkriechen, einschlafen und vor morgen früh nicht mehr aufstehen. Das ganze nur unterbrochen von einer Portion Spaghetti Bolognese mit einem Glas Rotwein heute abend.
Neulich sagte mir ein Kunde, er könne mich so schlecht erreichen. Mein Erstaunen konnte ich kaum in Worte fassen, schließlich gehöre ich zu den Menschen mit Festnetzanschluss, Anrufbeantworter, Handy und diversen Emailadressen sowie einem Briefkasten für die altertümliche Kontaktaufnahme.
Und bisher hat jeder, der es wollte, es geschafft.
Wenn er bei mir anriefe, ginge der Anrufbeantworter dran.
Ja, sagte ich ihm. Das sei durchaus beabsichtigt.
Warum ich nicht selbst dran ginge, fragte er.
Weil ich manchmal nicht da sei, manchmal konzentriert und ohne Unterbrechungen arbeiten müsse oder auch mal Besuch hätte.
Er hab aber eilige Dinge zu erledigen.
Ich auch. Sagte ich ihm.
Seine hätten aber Termindruck.
Meine auch. Sagte ich.
Warum ich mir, wenn er doch sagen würde, dass er mit eiligen Dingen käme, keine Zeit nähme und ans Telefon ginge. Fragte er.
Weil ich es mir nicht leisten könne, rumzusitzen und Däumchen zu drehen und darauf zu warten, dass er irgendwann in der Woche mit einem eiligen Auftrag käme. Wenn er das wolle, müsste ich mir die ganze Woche blocken und ihm komplett in Rechnung stellen.
Das wollte er dann irgendwie auch nicht.
Warum ich dann nicht ans Telefon ginge?
Weil andere Kunden auch Terminsachen hätte und manchmal meine volle Konzentration erforderlich machen würden. So, wie er auch meine volle Konzentration und Zeit beanspruchen würde für seine Aufträge. Und darum, sagte ich ihm, habe ich einen Anrufbeantworter. Wenn er anriefe, könne er dort eine Nachricht hinterlassen und ich ihn so schnell wie möglich zurück rufen.
Er habe eine Sekretärin.
Ich auch, sagte ich. Von Siemens. Und die koste mich nur Strom und arbeite 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche. Falls er sich mit ihr nicht unterhalten wolle, könne er mir auch eine Email schreiben. Und wenn es sehr eilig wäre, würde ich für ihn eine Nachtschicht einlegen oder am Wochenende arbeiten.
Das wolle er auch nicht. Sagte er. Schließlich sei er oft unterwegs und könne nicht immer und überall einen Internetzugang haben und erreichbar sein. Außerdem sei er oft in Meetings und da könne er schließlich auch nicht einfach telefonieren oder mailen, wenn er mit seinen Kunden am Tisch säße. Und außerdem hätte er ja um 18 Uhr Feierabend und der sei ihm heilig und am Wochenende würde er mit seiner Frau Golfen gehen und hätte kein Telefon dabei. Das wäre ja auch noch schlimmer, sagte er, wenn er überall, wo er hinginge, ein Telefon dabei hätte und erreichbar wäre. Die Leute könnten ihm schließlich auch eine Nachricht hinterlassen…
Ehrlich. Ich dachte ehrlich, der Typ, der diese “Leave Britney alone”-Attacke auf die Welt losließ sei ein hässliches Mädchen.
Wie man sich täuschen kann…
Von Stilke angeregt habe ich doch mal in meinem Gedächtnis gekramt, welches Lied ich als früheste Musikerinnerung habe – jenseits vom Mann im Mond und Guten Abend, gute Nacht.
Welches Lied mir spontan einfiel und mit dem ich irgendwie so ein merkwürdiges Hippiebild meiner Mutter verbinde (sie würde nun laut protestieren und sagen, sie sei nie, aber auch niemals ein Hippie gewesen), ist “Lady D’Arbanville.
Warum auch immer. Aber irgendwie hatte meine Mutter genau so ein Shirt auf einem Kinderfoto an. Und auf einem anderen Bild trägt sie langes, glattes Haar in der Mitte gescheitelt, schaut ziemlich entspannt an der Kamera vorbei und hält “total ausdiskutiert” eine Ziggi in der Hand. Muss zu ihrer Zeit als (Nein, ich war kein Hippie-)Anglistikstudentin und irgendwas soziales auf Lehramt gewesen sein…
Bevor die wildesten Spekulationen überhand nehmen und jeder glaubt, ich stünde kurz vor der Verhaftung, sei hier der Grund meines Aufenthaltes bei der Kripo erklärt.
Ich war die Fahrerin eines Opfers einer Gewalttat, die über vier Stunden die Äußerungen der Gegenseite kommentieren musste. Da mich die Freundin bat, mitzukommen, um die Tortur nicht allein durchstehen zu müssen, ich aber nicht mit in den Vernehmungsraum durfte, da ich gleichzeitig auch Zeugin der Tat bin, verbrachte ich vier Stunden auf dem Gang davor. Möchte jedoch darauf hinweisen, dass die Polizisten und Polizistinnen dort alle sehr freundlich und zuvorkommend und um mein liebliches Wohl besorgt waren.
Bei der Gelegenheit möchte ich aber nochmal meine Verachtung für Täter häuslicher oder sonstiger Gewalt äußern. Darüber hinaus möchte ich noch sagen, dass ich von unserem Rechtssystem, bei dem das Opfer auf rücksichtsloseste Art und Weise behandelt wird, zutiefst enttäuscht bin.
Eine Frau, die von ihrem Ex-Partner mit einer Eisenstange verprügelt wird, hat das sicher nicht gewollt, liebes Rechtssystem. Eine Unterstellung diesbezüglich entbehrt jedem Mitgefühl und Verständnis und verdreht die Opfer-/Täterrollen.
Leider scheint in den Köpfen vieler Menschen immer noch die Meinung vorzuherrschen, dass ein Mann, der seine Frau schlägt, vergewaltigt oder seelisch missbraucht “einen berechtigten Grund” für sein Handeln zu haben und die Ursache dieses Verhaltens bei der Frau zu suchen sei. Nach dem Prinzip: die hat einen kurzen Rock an, die will vergewaltigt werden.
Das ist der größte Blödsinn aller Zeiten. Und jemand, der so denkt, disqualifiziert sich als denkender Mensch.
So. Das nur mal kurz am Rande.
Boah, ist mir langweilig.
Also, entweder ist unsere Postfiliale im örtlichen Papierladen ein Testgeschäft, in dem die Geduld der Kunden erprobt wird (vielleicht zu Forschungszwecken?) oder es ist ein Testgeschäft für neue Mitarbeiter, um beurteilen zu können, wo sie später eingesetzt werden können.
Die Dame heute kommt sicher nicht unter den Tresen wie das Postalien in MIB II. Nein. Sie wird wohl als Entschleunigungsbeauftragte in die Hauptstelle beordert. Garantiert sogar.
Wie man es schaffen kann so langsam zu sein, dass man ein und denselben Brief drei Mal (!!!) abwiegen muss, weil man es in der Zeit von der Waage bis zum Briefmarkenspender vergessen hat, ist mir ein Rätsel.
Habe heute bei der Kripo – in den vier Stunden, die ich auf dem Gang dort verbracht habe mit Warten – einige Erkenntnisse gewonnen:
War schon unterhaltsam, heute.
dass ich es wirklich wissen möchte. Aber wer von Euch ist eigentlich nicht in der Lage, die diversen Ausdrucksmöglichkeiten für Geschlechtsverkehr richtig zu schreiben?
Es heißt nicht Fögeln, Vicken und Erodick. Ok?
Aufmerksamen Lesern wird aufgefallen sein, dass ich mich gern mal über die Teilnehmer aufrege. Einfach, weil die mittlerweile meinen, sie wären die Gault-Millau-Tester vor dem Herrn und müssten fröhlich Häubchen verteilen für die Geschmacksnuancen der einzelnen Gänge.
Ich könnte ins Essen kotzen, wenn ich die Hobbygarer im Bewertungsrausch höre: den einen war das Eis zu kalt, dem anderen zu warm. Der eine fand es fad, dem anderen ist der Mund weggebrannt. Und alle haben gemeinsam: sie meinen, sie müssten dort so tun, als ob sie eine Bewertung für anstehende Michelin-Sterne abgeben müssten.
So nicht, liebe Gemüseputzer! Entspannt euch mal, sonst werdet ihr nach der Sendung von keinem in eurem Umkreis noch zum Essen eingeladen, weil jeder befürchtet, ihr beäugt kritisch Tafelsilber und Blumendeko und beschwert euch über Wartezeiten zwischen den Gängen…
Also: locker werden und raucht mal eine Relaxzucchini. Ist ja nicht zum Aushalten sonst.
Generell muss ich ja nicht so sehr unter Studioschnecken und Trainingstanten leiden. Denn unser Fitness-Studio ist von der Altersstruktur viel zu gemischt, als dass selbstverliebte Muskelberge und magersüchtige Super-Power-Aerobic-Schnitten sich dort heimisch fühlen könnten – es gibt einfach zu wenig Publikum.
Heute war ich dann umso erstaunter, als die rosa Gefahr auf mich zukam, während ich auf dem Laufband schwitze. Kurz, ganz kurz, kam ich aus dem Tritt beim Blick auf rosa Hose, rosa Hemd, rosa Stirnband und – Achtung – rosa Riesenbrille im Ski-Style.
Was mich dann fast stürzen ließ war die Tatsache, dass die Trägerin dieses Ensembles geschätzte 80 Jahre als war und frohen Mutes in den Kardiobereich stakste. Ein dahin gehauchtes “Hallo” mit einer Raucherstimme, wie nur Whiskey und Zigarrenmissbrauch über circa 60 Jahre es hinbekommen, warf sie dann den anwesenden Herren der Schöpfung zu. Und ich glaube wirklich aus den Augenwinkeln heraus wahrgenommen zu haben, wie einer der Dreibeine ebenfalls aus dem Rhythmus kam.
Die beiden zogen dann auch später gemeinsam los, sich an der Kaffeebar mal ein bisschen näher kennen zu lernen. Wie ist das eigentlich in dem Alter? Schließt man nicht seine iPods zusammen, sondern die Herzschrittmacher?
Gestern auf dem lokalen Weinfest – das wir in Ermangelung anderer Aktivitäten dann doch mal besucht haben – war ich dann doch temporär mal baff. Da stürmte ein Geschäftspartner von mir auf mich zu, schaute mich an und sagte: “Frau Wortteufelin, was haben SIE denn gemacht?”
Da mir nicht ganz aufging, was er damit meinte, schwieg ich und zog die Augenbraue dekorativ in die Höhe.
“Na”, sagte er. “Wissen Sie, wenn ich zwei Frauen auf der Straße sehe, die eine mit kurzen, die andere mit langen Haaren, dann guck ich der mit den langen Haaren hinterher. Warum haben sie denn die Haare abgeschnitten?”
Nachdem mich diese Begrüßung durch kurz irritiert hat, erwiderte ich: “Damit ich von oberflächlichen Menschen, die nur nach den Äußerlichkeiten gehen, nicht mehr angeglotzt werde.”
Ich bin immer noch baff. Ehrlich.
Menschen sollten zusammen halten, auch wenn sie unangenehme Dinge sagen. Vor allem dann, wenn es nichts mit den Menschen direkt zu tun hat.
Im Zuge unserer Renovierung habe ich mich dazu durchgerungen, eine Kiste voll Büchern weg zu geben. Sie steht nun vor der Tür und wartet auf die Entscheidung, was mit ihr passieren soll. Flohmarkt? Verschenken?
Ideen?
Es irritiert mich sehr, wenn ich sonntags aufwache, aufstehe und mich mit meinen Morgenkaffee an den Laptop begebe zum Nachrichten lesen und mein Mann schläft weiter.
Eigentlich läuft das anders herum.
Früher ist Klose nach einem Foul aufgestanden, hat gelächelt und weitergespielt. Heute meckert und jammert er nach einem Foul.
Lernen die Bayern das Meckern eigentlich im Training?
Galeristen sind auch nur die Dealer der Künstler.
Wollte nur mal kurz anmerken, dass die Fotos auf den Wiesbadener Fototagen wirklich sehr schön waren und die 70 Künstler ganze Arbeit geleistet haben.
Besonders hervorheben möchte ich dann aber noch Nada Quenzel, deren Fotos ich sehr spannend, schön und interessant fand und deren Islandbilder ich mir ganz sicher in Berlin, ihrer Heimatstadt, angucken werde.
Jedem, der schöne Fotokunst sucht, möchte ich diese Fotografin empfehlen. Kontaktdaten auf Anfrage…
Wir können ja viel mit Kunst, wenig mit Kunstgelaber anfangen. Dieses Künstlervolk, das auf selbstverwirklichendem Egotrip in Walle-Walle-Kleidern durch die Gegend schwebt und unglaublich blödes Zeug in unglaublich lächerlicher Weise von sich gibt, ist uns suspekt und heitert uns bei diesen Events sehr auf.
Besonders schön anzusehen ist es dann, wenn mein Mann dann in der nächsten Galerie leicht gelangweilt auf einer Bank sitzt, sich eins der Modelle mit Kuhaugenaufschlag neben ihm niederlässt und ernsthaft versucht mit ihm über die Bilder zu sprechen.
Warum nur habe ich nie eine Kamera dabei, wenn ich sie mal brauche.
… möchte ich im Boden versinken.
Zum Beispiel dann, wenn ich auf der Vernissage in einen Prospekt der Wiesbadener Fototage vertieft auf meinen Mann zugehe, mich neben ihn stelle, mich in seine Richtung lehne und sage: “Guck mal, hier ist der Hinweis auf Nada.”
Dann erwartungsfroh nach oben schaue und in ein fremdes Gesicht gucke.
Schön, dass wenigstens die Leute um mich herum, einschließlich meinem Mann, was zu lachen hatten. Der stand übrigens zwei Meter weiter.
Die hatten aber auch beide ein gestreiftes Hemd an…
Kasse. Rentnerpaar drückt sich an der Schlange und dem Kassierer vorbei.
Sie streckt die Arme in Höhe der Kasse in die Luft und sagt: “Wir haben gar nichts gekauft.” Kommentar von hinten: “Schämen Sie sich.”
Manchmal mag ich Supermarktschlangen gern.
Passend ist, wenn der Kassierer im Supermarkt mit der großen Preisboxernase Nasir heißt.
Als ich klein war, ok, jung, da hätte meine Mutter sich eher eine Hand abgehackt, als uns Cola trinken zu lassen. Cola war tabu. Heute scheinen viele Dinge anders zu laufen.
Da sitzt diese Kleinfamilie am Nachbartisch. Mutter, Vater und ein circa dreijähriger Junge. Das Halbliterglas Cola auf dem Tisch. Kind quengelt.
Mutter: “Hier, trink.” Kind hebt mühsam das Glas Cola, trinkt.
Mutter: “So, gut jetzt.”
Kind quengelt wieder.
Mutter: “Ne, erstmal essen, dann Cola.”
Kind quengelt weiter.
Mutter: “Jetzt hör auf, die Leute am Nachbartisch gucken dich schon alle an und lachen über dich, weil du so ein quengeliges Kind bist.”
Mein Mann: “Eigentlich gucken wir, weil sie so eine furchtbare Mutter sind. Und zum Lachen finden wir das schon mal gar nicht.”
Wiesbaden, heute Mittag, Einkaufsstraße. Drei Mädchen (hautenge Jeans in schwarz, geringeltes Shirt drüber, Stiefeletten, Creolen, etc. … ihr wisst schon: Aichen-Connection) zwängen sich an uns vorbei. Eine telefoniert.
“Bist Du Karstadt?”
Sprechpause. Wir haben schon die leise Hoffnung, ihr Gesprächspartner hat ihr unmissverständlich gesagt, dass er Franco, Kemal oder 50 Cent heiße und nicht Karstadt.
Dann: “Kommst Du Karstadt?”
In Bild steht heute ein Bericht: “Kreuzotter biss in sein bestes Stück”. Das nennt man dann wohl eine schnelle Penisverlängerung. Ob die Freundin was gemerkt hat?
Dann steht in der SZ in einem Artikel über den guten/schlechten Job von Merkel und Co. folgender Satz:
“Die Unternehmen ernten heute, was vor Jahren schon angeschoben worden ist. (Nicht einmal die Bundesregierung behauptet - ernsthaft und fern der Festzelte -, sie sei für den Aufschwung verantwortlich; augenzwinkernd spricht Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) davon, die Bundesregierung habe den Aufschwung jedenfalls nicht gestört.)!”
Und ich persönlich möchte diesen Satz (und den ganzen Artikel) all jenen nochmal ans Herz legen, die nicht verstehen, dass man viele Dinge, die jetzt passieren, der jeweiligen Regierung nicht zuordnen kann.
So. Zurück zu den wichtigen Themen. “Immer mehr Deutsche lassen Falten entfernen.” Sagt die SZ. Das ist dann wohl die netteste Umschreibung für das Abschieben von Großeltern ins Seniorenstift.
Und wem jetzt das kleine Arschloch einfällt, der sei herzlich zu einer Runde Gassi gehen mit Peppi eingeladen.
Danke, für die morgendliche Aufmerksamkeit.
Wen darf ich denn heute persönlich begrüßen?









