Kurz habe ich ja überlegt, ob ich für Stilke nach ihrem Mackenreport unsere Wasch- und Spülbecken fotografiere, um sie zum Putzen bei uns zu animieren. Da ich aber bei näherer Überlegung nicht mehr sicher war, ob das wirklich ausreichen könnte, sie die circa 800 Kilometer zu uns zu locken und habe mich statt dessen dafür entschieden, meine Macken hier kund zu tun.

Macke 1: Kopfbedeckungen.
Ich liebe Kopfbedeckungen jeder Art und Farbe. Mützen, Hüte, Kappen, … Hier mal eine Auswahl der aktuellen, jahreszeitbedingten Modelle (klick für groß) – links oben das Original “oben ohne”. Und nun, liebe Stilke, darfst Du dich entspannt zurück lehnen und abwarten – denn deine Kinder werden später wahrscheinlich einen Huttick haben…

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Macke 2: Farbige Pins sortieren
Ich sortiere – warum auch immer – bei Langeweile die Pins von der Pinnwand nach Farben. Unbenutzte Pins dürfen einfach nicht irgendwo rumpinnen, sondern müssen sich mit ihren Farbverwandten einordnen.

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Macke 3: Taschen, Beutel, Frauenzeugsbehälter
Ja, typisch Frau. Ich weiß. Aber ich kann nichts dafür. Sehe ich eine Tasche, greife ich zu. Ist sie auch noch reduziert, hält mich nicht mal mehr die Vernunft (also mein Mann). Tödlich für meinen Geldbestand sind diese Taschenaktionsflächen in Einkaufscentern: da werden dann zum Saisonende die Modelle rausgehauen auf einer atemberaubend großen Aktionsverkaufsfläche… Leider darf ich aus Platzgründen keine neuen Taschen mehr kaufen. (Tu ich aber trotzdem und tausche dann regelmäßig aus.)

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Macke 4: Herd
Ich gehöre zu den Menschen, die jedes Mal – aber auch wirklich jedes, jedes, jedes Mal – bei einer längeren Abwesenheit von zu Hause spätestens im Auto auf der Hinfahrt fragen, ob denn der Herd aus sei. Ja, es ist absurd, denn ich frage das auch, wenn wir mitten in der Nacht losfahren und niemand den Herd überhaut angemacht hat.

Macke 5: Autobahnpinkeln
In dem Moment, in dem ich auf die Autobahn auffahre, meldet sich meine Blase. Da ist so. Immer. Pawlowscher Reflex wahrscheinlich. Daher kenne ich auch alle (!) Rastplätze zwischen Frankfurt und Münster, Frankfurt und Hamburg, Frankfurt und München sowie Frankfurt und Köln. Auswendig. (Und bevorzuge diese Sanifair-Geschichten)

Macke 6: Meine Socken
Seit frühester Kindheit an müssen meine Socken zu meinem Oberteil passen. Schwarzer Pulli? Schwarze Socken! Grauer Pulli? Anthrazitfarbene Socken. Und wenn ich mal was buntes trage, versuche ich Stiefel anzuziehen (oder hautfarbene Nylons), um nicht in die Verlegenheit bunter Socken zu geraten.

Macke 7: Schals
Ich liebe Schals. Jeder Form, jeder Farbe, jeden Materials.

Macke 8: Koffer packen
Wenn wir weg fahren/fliegen, dann fange ich schon eine Woche spätestens vor Abfahrt/Abflug an, mir eine Liste zu schreiben, was ich auf keinen Fall vergessen darf. Und beginne mit dem Kofferpacken dann auch mindestens zwei Tage vor der Abfahrt…

Macke 9: Mails
Ich gucke, wenn ich am Rechner bin, spätestens alle 15 Minuten nach meinen Emails – es könnte ja zwischenzeitlich was furchtbar wichtiges und eiliges gekommen sein…

Macke 10: Ich sammle, liebe und kultiviere Macken
Kommt mir etwas merkwürdig vor, mache ich es zu meiner Macke und hege und pflege diese, bis es eine so ausgewachsene Macke ist, dass ich sie meiner Leserschaft präsentieren kann. Ehrlich. Ich glaube, meine größte Macke ist, dass ich Macken liebe und sie wirklich, wirklich sehr charmant finde. Auch bei anderen Menschen. Menschen, die ihre Taschentücher falten, statt knüddeln. Menschen, die ihre Schuhe nur “sortiert” (also linker Schuh auf der linken Seite, rechter Schuh auf der rechten Seite) abstellen können. Menschen, die ohne Lippenstift nicht aus dem Haus gehen. Oder Menschen, die immer einen enorm großen Vorrat an Damenhygieneartikeln bei sich tragen, weil man ja sonst vielleicht in Verlegenheit geraten könnte. Macken sind was feines.