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Kathy ist ein Händegucker. Händegucker gucken zuerst auf die Hände. Sagt ja schon der Name. Von allen Guckern (Arschguckern, Busenguckern, Beinguckern, etc.) sind mir diese – neben den Gesichtsguckern – die liebsten.
Nun bin ich keine regelmäßige Kathyblogleserin (aber ich übe mich) und sie wohl auch keine Wortteufeltreue. Trotzdem möchte ich ihr doch den Gefallen tun und ihr meine Hände zeigen.
Auch, wenn ich da nicht so gut dastehe. Meine Hände sind zwar schmal, aber krumm. Ich habe keinen graden Finger, alle wachsen so aneinander angeschmiegt. Hinzu kommt, dass meine Hände so typische Computerhände sind: kräftig, sehnig und gelenkig. Das Querflötespielen hat damals schon für diese Merkmale gesorgt, die Computerarbeit hat ihr übriges getan.
Im Gegensatz zu Ami, die von rauen und rissigen Händen im Winter schreibt und eine Abneigung gegen Handcremes hat, creme ich regelmäßig. Einfach, weil meine Haut so furchtbar trocken ist und weh tut, wenn ich sie nicht alle zwei Tage mal eincreme und pflege.
Meine Fingernägellänge variiert. Das geht in so Phasen: mal wachsen und gedeihen sie, sehen super aus und sind kräftig, dann beginnt es meist mit einem Nagel, der einreißt. Und dann dauert es meist nur einen Tag bis ich sie mir komplett kurz schneide. Ich mag das nämlich auch nicht, wenn ein Nagel lang, einer kurz, einer lang, einer kurz ist. Grauenhaft.
Wenn sie etwas länger sind (ich betone etwas, weil bei mir “lang” nicht halb so lang ist, wie die Pornoschaufeln der Kassiererinnen beim Drogeriemarkt) dann nur klar lackiert. Wenn sie kurz sind, bevorzuge ich auch mal dunkelrot, braun oder blutrot. Aber nur dann… Lange hält der Spaß bei mir eh nicht. Dafür bin ich einfach zu handwerklich orientiert.
Wovon meine Macken und Narben auch eine Menge erzählen. Ich liebe es nämlich, mit meinen Händen zu arbeiten. Was zu tun damit. Leider bin ich sehr ungeschickt. Meine Grobmotorik lässt sehr zu wünschen übrig. Ja, der Mann würde jetzt sagen: deine Feinmotorik auch. Und genau das sieht man auch. Aktuell habe ich eine Macke am linken Mittelfinger, wo ich mit dem Schraubendreher abgerutscht bin. Am rechten Daumen blutet es noch leicht vor sich hin von den Schraub- und Bastelaktionen vorhin.
Zum Glück habe ich schmale, lange Finger, so kann ich gut so Fisselzeuchs machen, bei dem der Mann mit seinen Fingerwürstchen kapitulieren muss.
So, liebe Kathy. Das mal von mir. So zum Kennenlernen






4 comments
Comments feed for this article
30 November 2007 um 9:39 Uhr nachmittags
Frau Kathy
also wenn die definition wortteufeltreu an der anzahl der kommentare festgemacht wird, dann bin ich es wohl nicht, aber ich lese über den reader auf jeden fall immer bei ihnen mit.
aber auch wenn ich heute das erste mal bei ihnen lesen würde, wären sie mir über ihre hände auf jeden fall sehr sympathisch.
so, nun kenne ich ihre hände. vielleicht benutze ich die meinen in zukunft desöfteren mal zum kommentieren bei ihnen.
30 November 2007 um 9:43 Uhr nachmittags
wortteufel
*lach* Hallo Kathy,
nein, ich meinte mit wortteufeltreu eher das regelmäßige Lesen hier, von dem ich nicht dachte, dass Sie es tun. Aber wenn es so ist: um so schöner und da freue ich mich doch!
Symphatische Hände? Ich geb es weiter, wenn sie das nächste Mal als drahtige Spinnenbeine bezeichnet werden
Danke trotzdem.
Kommentieren Sie, wie Sie es schaffen. Nur kein Stress, keine Hektik!
30 November 2007 um 9:59 Uhr nachmittags
Martina
Oh, ich habe als Kind auch mal 4 Jahre lang Querflöte gelernt. Allerdings unfreiwillig. Ich durfte dann zum Glück aussteigen, weil meine kleinen Finger einfach nicht weiter wachsen wollten. (Ich bin dann auf Sportschießen umgestiegen.) *g*
30 November 2007 um 10:17 Uhr nachmittags
wortteufel
Leider spielte mein kleiner rechter Finger schon immer sehr gut mit. Ob beim Klavierunterrischt, der Querflöte oder meinen kläglichen Versuchen an der Gambe. Keine Gnade also…