Nachdem Stilke schon wegen akutem Zeitmangel den Frisörtermin vor sich hergeschoben hat, erklärte ich mich ja innerlich solidarisch und ging auch nicht. Seit mittlerweile acht (!) Wochen.

Aber wenn der Wortteufelmann mich schon anruft und sagt, er würde sich für heute nachmittag einen Termin geben lassen und ob ich nicht auch da hin wolle (!!! Hallo? Mädels? Hört ihr die Anspielung? Das heißt wohl so viel wie: Schätzekes, Du siehst auf dem Kopf wie eine ungekämmte Möhre aus. Geh zum Zusselfussler!), dann sag ich doch nicht nein, oder?

Und da Stilke ja mittlerweile auch war, muss ich ja solidarisch hinterher und mich endlich wieder manierlich zurecht machen lassen – auf dem Kopf. Ich fühl mich ja schon wie ein Hippierevival. Mit den langen Zusseln.  Zumal ich morgen eine Termin beim Kunden habe (jajaja! Hört und staunt: ein Kunde, der vor zwei Jahren zu einer anderen Agentur wechselte und nun beschämt wieder an meine Tür klopft und um Einlass in mein kreatives Betätigungsfeld bittet, weil ich ja scheinbar doch die Menge Geld wert bin, die er vor zwei Jahren für viel zu viel hielt…) und außerdem zur politischen Elefantenrund muss.

Aber davon morgen mehr. Ich geh mich jetzt herrichten lassen.