Wir haben überlebt. Den Brückentagsmöbelschwedenausflug. Gut, oder?

Das Tippspiel “Wie viele Schwangere sehen wir im Möbelschweden?” habe ich gewonnen, dank einer Überreifen, die uns noch passierte, als wir schon ein Hotdog aßen. Sechs Schwangere – und das ohne durch die Möbelausstellung gegangen zu sein. Nur auf dem Weg “an den Kassen reingeschlichen, fünfzig Meter durch die Regale, quer abgekürzt durch die Schwingtür und ab in die Orden- und Versteckenabteilung”. 2007 scheint ein fruchtbares Jahr gewesen zu sein. (Der Wortteufelmann tippte übrigens nur auf mickrige drei Schwangere. Na, deklassiert, würde ich mal sagen.)

Beim Baumarkt dann die Durchsage über Lautsprecher, die ich eigentlich beim Möbelschweden erwartet hätte: “Der Vater vom kleinen Justin kann den, den, den … Jungen aus der *krrrrschrammelkreisch”-Abteilung abholen!” Schön, wenn an den wichtigen Stellen das Mikro versagt.

Aber ich muss wirklich sagen: der Baumarkt war voller, als der Möbelschwede. Allein das Publikum variierte. Während beim Möbelschweden eher die Kleinfamilien anzutreffen waren, waren im Baumarkt die Menschen, die noch am Nestbauen sind oder die, bei denen die Brut schon wieder ausgezogen ist.

Wir haben uns dann mal lieber direkt in die Männerabteilung verzogen: zu den Grills und den Maschinen. Der einzige Ort im Baumarkt, an dem nur die Männer das sagen hatten und nicht in ellenlange Diskussionen über Farb- oder Formauswahl verwickelt wurden. Ich möchte gerne wissen, wie viele Ehen und Partnerschaften nach so einem Besuch beim Baumarkt zu Bruch gehen…

Nun denn. Hat einer vielleicht einen Tipp für einen Kugelgrill, der vielleicht keine We.berpreise hat?

Und jetzt mach ich uns einen Aufkleber fürs Auto und Buttons für die Jacke: Überlebt! Den Brückentag im Einkaufsparadies.