Aufgestanden nach einer fast schlaflosen Nacht, weil das Gewitter so laut war.

Cappuccino gemacht. Beim ersten Schluck eine leichte Grünfärbung im Gesicht bekommen. Milch schlecht. Milchbehälter und Aufschäumzubehör gründlichst gereinigt.

Mit zweiten Kaffee die Ablage sortiert – und die Zeugenvorladung gefunden. Durchgelesen. Die möchten meinen Gewerbeschein haben, wenn ich eine Aufwandsentschädigung haben möchte.

Gewerbeschein gesucht. Unauffindbar.

Beim hektischen Durchstöbern/-blättern der circa 50 Ordner hier festgestellt, dass die ganzen Versicherungspolicen mal geordnet werden müssten.

Versicherungspolicen geordnet.

Rechnungen gefunden. Rechnungen einsortiert. Gleich mal die Buchhaltung auf Vordermann gebracht. Rechnungen geschrieben – und Mahnungen. Mahnungen mag ich nicht. Mich geärgert, dass es Kunden gibt, die ohne Mahnung scheinbar nicht zahlen können. Ich überlege ernsthaft, meine Rechnungen auch erst dann zu zahlen, wenn ich Geld auf dem Konto habe und nicht wenn sie fällig sind. Spart mir Zinsen.

Cappuccino gemacht. Festgestellt, dass der Cappuccino echt komisch schmeckt. Cappuccino angeguckt. Festgestellt, dass der auch so merkwürdig hell ist.

Bohnen in der Kaffeemaschine nachgefüllt. Neuen Cappuccino gemacht.

Immer noch nicht den Gewerbeschein gefunden. Beim Gewerbeamt auf dem schnellsten Weg einen neuen in Auftrag gegeben. Kostet wahrscheinlich wieder 19 Euronen. Oder mehr. Wegen Dusseligkeit.

An mir herunter geguckt und festgestellt, dass ich um 10 Uhr immer noch ungeduscht im Nachthemd am Rechner sitze – und das auch noch falschherum an mir hängt. Kein Gewerbeschein, Zeugenvorladung zur Strafverhandlung auf dem Tisch und schon von der Buchhaltung schlechte Laune.

Dienstag ist ein Ar.rschloch.